Bei einer Kletterveranstaltung für Kinder in Grundlsee stürzte am Samstag, dem 5. Juli, eine 37-jährige Betreuerin zehn Meter in die Tiefe und zog sich schwere Kopfverletzungen zu.
Nach erfolgreicher Begehung der ersten Route wollten die Betreuerinnen eine ...
Bei einer Kletterveranstaltung für Kinder in Grundlsee stürzte am Samstag, dem 5. Juli, eine 37-jährige Betreuerin zehn Meter in die Tiefe und zog sich schwere Kopfverletzungen zu.
Nach erfolgreicher Begehung der ersten Route wollten die Betreuerinnen eine zweite Kletterroute einrichten. Dabei kletterte sie ohne Helm voran, um das Seil am oberen Punkt der Route für das sogenannte „Toprope-Klettern“ einzuhängen. Im Anschluss sollte sie von ihrer 39-jährigen Schwester wieder abgelassen werden. Allerdings war die neue Route länger und das verwendete Seil reichte nicht bis zum Einstieg zurück. Da am Seilende kein Knoten eingebunden war, rutschte das Ende beim Ablassen ungebremst durch das Sicherungsgerät. Die 37-Jährige stürzte aus etwa zehn Metern Höhe ab und erlitt schwere Kopfverletzungen. Ihre Schwester alarmierte sofort die Einsatzkräfte. Die Frau wurde vom Notarzthubschrauber mittels Seilwinde geborgen und in das UKH Linz geflogen.