In Aigen im Ennstal ereignete sich am Freitag, 1. Mai, im Ortsteil Vorberg ein Böschungsbrand.
Beim Eintreffen der Feuerwehr Aigen stand eine Fläche von rund 200 Quadratmeter hangabwärts neben der Gemeindestraße in Brand. Die Brandbekämpfung ...
In Aigen im Ennstal ereignete sich am Freitag, 1. Mai, im Ortsteil Vorberg ein Böschungsbrand.
Beim Eintreffen der Feuerwehr Aigen stand eine Fläche von rund 200 Quadratmeter hangabwärts neben der Gemeindestraße in Brand. Die Brandbekämpfung stellte sich aufgrund des steil abfallenden und felsendurchzogenen Geländes als besonders herausfordernd dar. Da vor Ort kein unmittelbarer Löschwasserbezug vorhanden war, wurden die Feuerwehren Lantschern, Irdning und Stainach nachalarmiert. Mittels Pendelverkehr musste Löschwasser zur Einsatzstelle transportiert werden. Die Kameraden führten die Brandbekämpfung angeseilt im unwegsamen Gelände durch. Zusätzlich kamen Schanzwerkzeuge zum Einsatz, um versteckte Glutnester im Erdreich freizulegen und abzulöschen. Besondere Aufmerksamkeit erforderte auch die enge Abstimmung der Maschinisten, da die Gemeindestraße nur an wenigen Stellen einen Gegenverkehr für die schweren Einsatzfahrzeuge zuließ. Auch direkt an der Einsatzstelle waren die Platzverhältnisse äußerst begrenzt. Zusätzlich unterstützte ein Hubschrauber des Innenministeriums mit einer Wärmebildkamera die Lageerkundung aus der Luft. Wie wichtig moderne Schutzausrüstung ist, zeigte ein Steinschlag während des Einsatzes: Ein Kamerad wurde von einem herabfallenden Stein am Feuerwehrhelm getroffen. Glücklicherweise blieb er unverletzt.