Während der Fleischkonsum in Österreich insgesamt zwar abnimmt, nimmt der Konsum von Hühnerfleisch stetig zu. Wie der Konsum steigt auch die Hühnerfleischproduktion. Hierbei sind die Standards bei der Tierhaltung im Übrigen im internationalen Vergleich besonders hoch. Was ...
Während der Fleischkonsum in Österreich insgesamt zwar abnimmt, nimmt der Konsum von Hühnerfleisch stetig zu. Wie der Konsum steigt auch die Hühnerfleischproduktion. Hierbei sind die Standards bei der Tierhaltung im Übrigen im internationalen Vergleich besonders hoch. Was macht Österreich anders?
Die österreichische Hühnermast nimmt in vielen Belangen eine Vorreiterrolle ein, vor allem aber beim Platz, der jedem Huhn zur Verfügung steht. Dieser ist in konventionellen österreichischen Hühnerställen auf 30 Kilogramm pro Quadratmeter beschränkt. Damit ist die österreichische Tierhaltungsverordnung in diesem Punkt die EU-weit strengste, denn diese erlaubt überdies bis zu 33 Kilogramm pro Quadratmeter, in Ausnahmefällen bis zu 42 Kilogramm pro Quadratmeter. Wenn man das durchschnittliche Lebendgewicht eines Masthuhns zum Schlachtzeitpunkt als Bemessung heranzieht, entspricht dies etwa 14 Hühnern. Im Vergleich: EU-weit werden zwischen 15 und 20 Tiere pro Quadratmeter gehalten.
In der biologischen Hühnermast gelten in der EU und österreichweit dieselben Platzbestimmungen mit etwa zehn Tieren pro Quadratmeter, welchen außerdem täglicher Auslauf ins Freie zur Verfügung stehen muss.
landschafftleben.at/huhn