Drei Feuerwehren sowie die Besatzung eines Polizeihubschraubers standen bei einem Waldbrand im Gemeindegebiet von Rottenmann im Einsatz.
Am Abend des 8. Mai wurden die Feuerwehren Rottenmann und Aigen im Ennstal ...
Drei Feuerwehren sowie die Besatzung eines Polizeihubschraubers standen bei einem Waldbrand im Gemeindegebiet von Rottenmann im Einsatz.
Am Abend des 8. Mai wurden die Feuerwehren Rottenmann und Aigen im Ennstal sowie ein Hubschrauber des BMI zu einem Waldbrand in Oppenberg (Gemeinde Rottenmann) alarmiert. Aufgrund des raschen und koordinierten Einsatzes konnten noch vor Einbruch der Dämmerung rund 4000 Liter Löschwasser über der Brandstelle abgeworfen werden. Laut Angaben des Piloten dürfte die Brandursache ein Blitzschlag gewesen sein, wobei sich der Brand auf wenige Quadratmeter beschränkte. Mit Einbruch der Dunkelheit wurde der Einsatz vorläufig unterbrochen. Am Samstag um 5.45 Uhr führte das Kommando der Feuerwehr Rottenmann gemeinsam mit der Feuerwehr Zauchen einen ersten Erkundungsflug mittels Drohne durch. Mithilfe einer Wärmebildkamera konnten mehrere Glutnester rasch lokalisiert werden. In weiterer Folge wurde erneut die Alarmierungskette in Gang gesetzt. Vier Flughelfer der FF Aigen wurden per Hubschrauber in das unwegsame Gelände geflogen, um den Brand mit Schanzwerkzeug und Löschrucksäcken direkt zu bekämpfen sowie Zugänge für die Löschwasserversorgung zu schaffen. In weiterer Folge konnten gezielt rund 5000 Liter Löschwasser abgeworfen werden. Am Nachmittag wurde schließlich „Brand aus“ gegeben.