Die 31. Österreichische Jägertagung wurde von der HBLFA Raumberg-Gumpenstein in der Puttererseehalle in Aigen im Ennstal veranstaltet.
Im Mittelpunkt der diesjährigen Tagung stand das Leitthema „Jagen in der EU – Weidwerk vor dem Hintergrund ...
Die 31. Österreichische Jägertagung wurde von der HBLFA Raumberg-Gumpenstein in der Puttererseehalle in Aigen im Ennstal veranstaltet.
Im Mittelpunkt der diesjährigen Tagung stand das Leitthema „Jagen in der EU – Weidwerk vor dem Hintergrund internationaler Abkommen und EU-Politik“. Die Vorträge und Diskussionen auf der 31. Jägertagung beleuchteten, wie stark europäische Gesetzgebung, internationale Abkommen und nationale Umsetzungsstrategien die Jagd beeinflussen. Denn Entscheidungen auf EU-Ebene wirken sich zunehmend direkt auf das Wildtiermanagement, die Bewirtschaftung von Lebensräumen sowie auf jagdrechtliche Rahmenbedingungen in den Regionen aus.
Die Inhalte der Tagung orientierten sich auch an einer Publikumsbefragung der Jägertagung 2025 und griffen aktuelle Fragestellungen auf. Behandelt wurden unter anderem die Auswirkungen europäischer Naturschutz- und Biodiversitätsprogramme, die EU-Wiederherstellungsverordnung, nachhaltige Jagd auf geschützte Arten, Fragen der Tierseuchenbekämpfung sowie Aspekte der Wildtierkriminalität. Dabei wurde deutlich, dass moderne Jagd ein komplexes Zusammenspiel aus Recht, Ökologie, Ethik und gesellschaftlicher Verantwortung darstellt.