Der Sölker Gartentag lockten Hobbygartler in das Schloss Großsölk zum Fest der Pflanzenvielfalt.
Bei strahlendem Maiwetter ging der diesjährige Sölker Gartentag über die Bühne. Im Zentrum stand der historische Jesuitengarten und auch der ...
Der Sölker Gartentag lockten Hobbygartler in das Schloss Großsölk zum Fest der Pflanzenvielfalt.
Bei strahlendem Maiwetter ging der diesjährige Sölker Gartentag über die Bühne. Im Zentrum stand der historische Jesuitengarten und auch der Innenhof verwandelte sich zum Ort der Vielfalt, Begegnung und des Wissens. Getreu dem Motto „Vielfalt statt Einfalt – Gemüseraritäten und Sortenvielfalt“ war das Angebot des Gartenmarktes breiter und vielfältiger denn je: Gemüsepflanzen in seltenen Sorten, Heil- und Gewürzkräuter, Blumen, Sämereien, Erdäpfelraritäten sowie Pilze zum Selbstanbau lockten zahlreiche Interessierte an die Stände.
Besonders gefragt waren auch die Kräuterprodukte und das Kunsthandwerk aus Keramik. Einen gelungenen Auftakt konnten zwei Neuzugänge unter den Ausstellenden verbuchen: Erstmals mit dabei waren die Schmuckmanufaktur „Zaum g’schwanzt“ und ein Anbieter für Stoffdrucke. Das passende Angebot gab es auch für die Jüngsten unter den Besuchenden: Kinder-Kräuterworkshops boten die Gelegenheit, mit selbst Gebasteltem und neuem Wissen nach Hause zurückzukehren. Besonders beliebt waren auch die Gartenführungen durch den Jesuitengarten mit Kräuterpädagogin Martha Zach, die neben ihrem Fachwissen auch die botanische und kulturelle Geschichte des Ortes vermittelte. Im Anschluss referierte Kräuterfachfrau Eva Tragner über „Die heimische Wegrandapotheke“, wobei sie den Fokus auf einen praxisnahen Zugang zur Heilkraft heimischer Wildpflanzen legte. Kulinarisch wurde der Tag durch feine Nachspeisen der Gastronomie Ferstl aus Gröbming abgerundet, während Alexandra Perner die Gäste mit Roggenkrapfen begeisterte.