Herbstmeister WSV Liezen trifft auf Verfolger SC St. Barbara. SV Lassing könnte im Titelkampf das Zünglein sein. Drei Bezirksmannschaften kämpfen gegen den Abstieg.
Mit sechs Spielen startet die Unterliga Nord A am morgigen Samstag in die ...
Herbstmeister WSV Liezen trifft auf Verfolger SC St. Barbara. SV Lassing könnte im Titelkampf das Zünglein sein. Drei Bezirksmannschaften kämpfen gegen den Abstieg.
Mit sechs Spielen startet die Unterliga Nord A am morgigen Samstag in die Frühjahrssaison. Anpfiff ist bei allen Partien um 15 Uhr. Mit dem Duell zwischen Herbstmeister WSV Liezen und Verfolger SC St. Barbara steht zum Auftakt gleich ein absolutes Spitzenspiel auf dem Programm. Mit einem Sieg könnten die Werkssportler den Vorsprung zum Kontrahenten auf fünf Punkte ausbauen. WSV-Trainer Kristijan Maleta hat vor dem ersten Spiel aber einige Sorgen: „Fabian Draxler zog sich im letzten Testspiel eine schwere Knieverletzung zu. Das ist besonders bitter, denn der Youngster befand sich zuletzt in ausgezeichneter Form. Zudem muss ich in dem Match auf einige angeschlagene Stammspieler verzichten.“ Gute Titelchancen hat auch der mit drei Punkten Rückstand am dritten Platz liegende SV Lassing. Zum Start sind die Lassinger am morgigen Samstag beim SV Stanz zu Gast. Der sportliche Leiter Julian Pachler ist zuversichtlich, dass man in der Auftaktpartie als Sieger vom Feld geht. In Bezug auf den Aufstieg hat man laut Pachler aber keinen Druck.
SU Wörschach empfängt morgen, Samstag, den SV Thörl. Mit einem Sieg könnten die Hausherren den Gegner in der Tabelle überholen. Trotz einer erfolgreichen Herbstsaison mit Platz sieben und einem verstärkten Kader ist für Trainer Armin Bleiwerk Vorsicht geboten: „ Die Gegner hinter uns schlafen nicht. Unser Saisonziel ist nach wie vor der Klassenerhalt.“ Im einzigen Bezirksderby der ersten Frühjahrsrunde kommt es zum Duell zwischen FC Gaishorn und SV Haus. Die drittvorletzten Paltentaler haben sich in der Winterpause sehr gut verstärkt und dementsprechend optimistisch geht Trainer Alfred Wieser auch in die Rückrunde: „Die Vorbereitung war sehr gut und die neuen Spieler haben sich super eingefügt.
Für den Verbleib in der Unterliga Nord A brauchen wir sechs Siege und wir wollen gleich in den ersten zwei Heimspielen sechs Punkte holen.“
Der an vorletzter Stelle liegende ESV Selzthal muss zum Start beim Sechstplatzierten SV Breitenau antreten. Um im Abstiegskampf bestehen zu können, sollte die Lok-Elf unbedingt die Auswärtsschwäche ablegen. Im Herbst holte die Mannschaft in der Fremde nur einen mickrigen Punkt. Schlusslicht SV Trieben trifft in der ersten Rückrunde zu Hause auf SV Pernegg. Die Magnesitstädter haben sicherlich mehr Potenzial als es der Tabellenplatz aussagt. Mit der Verpflichtung von Coach Zsolt Csirinyi hofft man im Lager der Triebener nun auf den sogenannten Trainereffekt. Ein Heimsieg gegen Pernegg ist jedenfalls Pflicht, alles andere würde die Lage extrem verschärfen. Die erste Runde wird am Sonntag mit dem Spiel Turnau gegen FC Landl (Beginn 15 Uhr) abgeschlossen. Die am vierten Platz liegenden Landler haben noch kleine Titelchancen und so zählt beim Aufsteiger auch nur ein Sieg.