Von einem Unfall bei Schladming über einen Pkw in einem Fischteich in Admont bis hin zu einer großangelegten Suchaktion in Bad Mitterndorf standen Feuerwehren und Rettungsorganisationen im Einsatz.
Am Donnerstag, dem 26. Februar, kam es in der Nähe der ...
Von einem Unfall bei Schladming über einen Pkw in einem Fischteich in Admont bis hin zu einer großangelegten Suchaktion in Bad Mitterndorf standen Feuerwehren und Rettungsorganisationen im Einsatz.
Am Donnerstag, dem 26. Februar, kam es in der Nähe der Westeinfahrt Schladming zu einem Verkehrsunfall. Ein Pkw-Lenker fuhr über eine kleine Verkehrsinsel und riss sich dabei die Ölwanne seines Fahrzeugs auf. Trotz der Beschädigung setzte der Fahrer seine Fahrt zunächst fort, musste jedoch kurz nach der Westausfahrt anhalten. Die Freiwillige Feuerwehr Schladming wurde alarmiert und führte die Ölbindearbeiten durch.
Fahrzeug in Teich gestürzt
Die Feuerwehr Admont wurde am Freitag, dem 27. Februar, gemeinsam mit der Wasserrettung Liezen, der FF Hall, der Rettungsabteilung Admont sowie der Polizei zu einem Einsatz alarmiert: Ein Pkw war in einen Fischteich gestürzt. Glücklicherweise befanden sich keine Personen mehr im Fahrzeug und es wurde niemand verletzt. In enger Zusammenarbeit mit allen beteiligten Einsatzkräften sowie einem Abschleppunternehmen konnte das Fahrzeug rasch geborgen werden. Im Anschluss führten die Feuerwehrkräfte umfassende Ölbindearbeiten durch, um eine mögliche Umweltgefährdung zu verhindern.
Große Suchaktion
In den frühen Morgenstunden des 1. März wurde in Bad Mitterndorf eine großangelegte Suchaktion gestartet. Um 3:13 Uhr ging ein Notruf einer Person ein, die sich im Wald verirrt hatte und nicht mehr weiterwusste. Zum Erstalarm wurden die Freiwillige Feuerwehr Bad Mitterndorf, das Rote Kreuz sowie die Polizei alarmiert. Da die ersten Suchmaßnahmen ohne Erfolg blieben, wurde zusätzlich das ELF Zauchen mit einer Feuerwehrdrohne angefordert, um das Gebiet aus der Luft zu erkunden.
Nachdem auch diese Maßnahme keine sofortigen Ergebnisse brachte, löste der Einsatzleiter Abschnittsalarm aus. In weiterer Folge wurden der Bergrettungsdienst sowie Such- und Rettungshunde zur Unterstützung hinzugezogen. Um 6:18 Uhr konnte die vermisste Person schließlich von einem Suchtrupp aufgefunden werden. Sie war leicht unterkühlt und wurde zur weiteren medizinischen Versorgung an den Rettungsdienst übergeben. Insgesamt standen 16 Feuerwehrfahrzeuge mit 78 Einsatzkräften im Einsatz. Zusätzlich beteiligten sich 16 Mitglieder der Bergrettung, acht Hundeführer mit acht Hunden sowie eine Ärztin des Bergrettungsdienstes an der Suchaktion.