Tamara Steiner überraschte mit Karrierehighlight
29.01.2026 SportRamsauer Biathletin holt mit Platz sechs ihre bislang beste Weltcup-Platzierung. Das Top-Ergebnis öffnet Olympiatraum für Steiner. Mika Vermeulens Olympia-Generalprobe ging daneben.
Tamara Steiner hat am vergangenen Samstag beim ...
Ramsauer Biathletin holt mit Platz sechs ihre bislang beste Weltcup-Platzierung. Das Top-Ergebnis öffnet Olympiatraum für Steiner. Mika Vermeulens Olympia-Generalprobe ging daneben.
Tamara Steiner hat am vergangenen Samstag beim Weltcup-Biathlon Einzelbewerb der Damen in Nova Mestro das bisher beste Ergebnis ihrer Karriere erreicht.
Die 28-jährige Ramsauerin wurde mit keinem Fehlschuss überraschend Sechste und übertraf bei ihrem ersten Saison-Weltcupstart ihr bisher bestes Ergebnis, Platz 13 im November 2023 in Östersund, damit deutlich. Tamara Steiner, die als eine von nur zwei Athletinnen alle 20 Schüsse traf, zeigte sich danach überwältigt: „Dass ich erstmals bei einer Flower Ceremony dabei sein darf hätte ich mir niemals gedacht. Das ist mein erster Weltcupstart in dieser Saison und dann gleich mit einem 6. Platz einzusteigen, ist einfach unfassbar“, meinte die Ennstaler Spitzenbiathletin. Lisa Hauser belegte als zweitbeste Österreicherin den 28. Rang. Beim Massenstartrennen am Sonntag durfte sich Hauser mit dem 8. Rang über ein Top-Ten Ergebnis freuen. Tamara Steiner bestätigte mit dem beachtlichen 11. Platz ihre gute Form.
Nach dem abschließenden Bewerb wurde für die Ramsauerin die Nominierung für die olympischen Spiele in Italien offiziell. „Nicht alle können in ihren Sportlerleben behaupten, dass sie bei Olympia waren. Davon habe ich nicht einmal als Kind geträumt“, so eine glückliche Tamara Steiner.
Missglückte Generalprobe
Nachdem Österreichs Top-Langläufer Mika Vermeulen bereits in Oberhof beim 10 Kilometer Einzelrennen mit Platz 46 im abgeschlagenen Feld landete, lief es für den 26-jährigen Ramsauer auch in Goms beim 20 Kilometer Massenstartrennen in der klassischen Technik nicht nach Wunsch. Bereits vor der Rennhälfte verlor der Ennstaler Athlet endgültig den Anschluss an die Spitzenplätze und belegte am Ende nur den enttäuschenden 26. Rang. Der Rückstand auf die Podestränge betrug dabei über zwei Minuten. Seinen ersten Einsatz bei den olympischen Spielen wird Mika Vermeulen am 8. Februar im Skiathlon haben.