Die Ennstal-Classic entdeckt 2026 neue Stärken: Leise Motoren, grüner Strom und viel Geduld an der Ladesäule.
Die Ennstal-Classic 2026 geht von 22. bis 25. Juli über die Bühne und verspricht einmal mehr Freuden und Emotionen, nämlich beim ...
Die Ennstal-Classic entdeckt 2026 neue Stärken: Leise Motoren, grüner Strom und viel Geduld an der Ladesäule.
Die Ennstal-Classic 2026 geht von 22. bis 25. Juli über die Bühne und verspricht einmal mehr Freuden und Emotionen, nämlich beim Autofahren im letzten Paradies. Zumindest fast so, wie man es kennt oder bisher kannte.
Seit mehr als 30 Jahren gilt die Ennstal-Classic weit über die Szene der Oldtimer-Fans hinaus als schillernde Sommer-Veranstaltung, die sich dem Kulturgut Automobil verschrieben hat. Glänzende Karosserien, liebevoll gepflegte Oldtimer, der Klang vergangener Jahrzehnte. Heuer jedoch wird Geschichte geschrieben. Oder besser gesagt neu geladen. Denn erstmals treten keine Oldtimer mehr an, sondern ausschließlich Elektrofahrzeuge. Nachhaltigkeit, CO2-Fußabdruck und zeitgemäße Mobilität sind die neuen Leitmotive – der Duft von Motoröl weicht dem leisen Summen der Zukunft. Hintergrund dieser richtungsweisenden Entscheidung sind nicht nur die klimaschädlichen Emissionen der vergangenen Jahrzehnte, sondern auch die Erkenntnis, dass die legendären Ennstal-Classic-Galas und Abendveranstaltungen über die Jahre beträchtliche Mengen an Strom verschlungen haben. Strom, der nun endlich auch standesgemäß erzeugt werden soll.
So ist angedacht, zwischen Gröbming und Schladming probeweise mehrere Windräder zu installieren, um den Energiebedarf der Veranstaltung – und vielleicht auch ein wenig das ökologische Gewissen – nachhaltig abzudecken. Sollten sich die Windräder bewähren, dürfen sie bleiben. Das Ennstal würde damit nicht nur ein Paradies für E-Auto-Fans, sondern auch ein sichtbares Symbol für den sanften Übergang hin zu Windenergie werden. Zusätzlich wurde das E-Werk Gröbming damit beauftragt, entlang der Strecke mehrere mobile Supercharger-Ladestationen zu installieren. Diese sollen einen reibungslosen Ablauf garantieren und spontane Reichweitenängste vermeiden. Dort gilt – ganz im Sinne des sportlichen Gedankens – selbstverständlich das Prinzip: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.“ Ob die Ennstal-Classic ohne knatternde Motoren, Ölgeruch und gelegentliche Startprobleme bei 35 Grad im Schatten dieselben Emotionen auslöst, wird sich zeigen.