Volles Risiko und nur kleine Fehler: Andreas Kolb fährt auf einer anspruchsvollen Strecke in Loudenvielle auf Rang 7.
Mit dem nächsten Top-10-Ergebnis bestätigt Andreas Kolb seine starke Form zum Saisonstart. Beim zweiten Stopp der UCI Downhill-Weltcupserie ...
Volles Risiko und nur kleine Fehler: Andreas Kolb fährt auf einer anspruchsvollen Strecke in Loudenvielle auf Rang 7.
Mit dem nächsten Top-10-Ergebnis bestätigt Andreas Kolb seine starke Form zum Saisonstart. Beim zweiten Stopp der UCI Downhill-Weltcupserie 2026 in Loudenvielle (FRA) belegte der 29-jährige Steirer den hervorragenden 7. Platz und verbesserte sich in der Weltcup-Gesamtwertung auf Rang 8. Intensive Trainingseinheiten in Schladming, ein Sieg bei einem lokalen Rennen am Weißensee sowie ein Teamcamp mit dem Santa Cruz Syndicate in Morzine sorgten für optimale Voraussetzungen.
Loudenvielle war bereits zum vierten Mal Austragungsort eines Weltcup-Rennens und präsentierte sich erneut als eine der anspruchsvollsten Strecken im Kalender. Der obere Abschnitt verlangte mit Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h höchste Konzentration, während die Strecke im unteren Bereich immer steiler und technischer wurde. Zusätzlich erschwerten heiße Temperaturen, trockene Bedingungen und Staub die Abstimmungsarbeit am Bike. Grip war Mangelware und die richtige Linienwahl entscheidend.
In der Qualifikation am Samstag zeigte Kolb eine starke Leistung und qualifizierte sich mit Platz 11 für das Finale. Am Renntag fühlte sich der Schladminger von Beginn an wohl auf dem Bike. Mit einer beherzten Fahrt und vollem Risiko mischte erneut im Spitzenfeld mit. Kleine Fehler kosteten wertvolle Zehntelsekunden, dennoch reichte es für Platz 7. Besonders beeindruckend: Nach mehr als dreieinhalb Minuten Fahrzeit fehlten lediglich 1,245 Sekunden auf den Sieg. Zum Rennen bilanzierte Andreas Kolb im Nachgang: „Es war brutal schwierig – das hat man auch an den extrem vielen Stürzen gesehen. Ich habe noch mehr in mir. Gerade lerne ich, das Bike wirklich am Limit zu bewegen, und die Fehler werden immer weniger.“ Kolb blickt mit Vorfreude und Zuversicht dem Heimweltcup in Leogang entgegen.