Anstatt für drei, bietet der neue Kindergarten in Aigen im Ennstal in Zukunft Platz für sechs Gruppen. Durch den Umbau wird Boden entsiegelt, denn ein Parkplatz wird zu einer Spielfläche.
Zwei Jahre nach der Eröffnung der neuen Kinderkrippe fand ...
Anstatt für drei, bietet der neue Kindergarten in Aigen im Ennstal in Zukunft Platz für sechs Gruppen. Durch den Umbau wird Boden entsiegelt, denn ein Parkplatz wird zu einer Spielfläche.
Zwei Jahre nach der Eröffnung der neuen Kinderkrippe fand der Spatenstich für den Zubau und die Neugestaltung des Kindergartens in Aigen statt. Neue gesetzlichen Regelungen hinsichtlich Gruppengröße und der Zuzug in der Gemeinde machten einer Erweiterung erforderlich. „Es wurde auch ein Neubau auf der grünen Wiese geprüft“, sagte Architektin Caroline Rodlauer, „doch eine Sanierung und Erweiterung des Bestandes stellte sich als wesentlich nachhaltiger dar.“ Abgesehen vom abgelegenen Standort hätten bei einem Neubau rund 8000 m² Boden versiegelt werden müssen. Bei der Sanierung ist nun sogar das Gegenteil der Fall, denn ein Teil des derzeitigen Parkplatzes wird als Spielfläche für die Kinder umfunktioniert. Die derzeitigen Räumlichkeiten werden komplett ausgehöhlt und entsprechen in Zukunft einem zeitgemäßen Raumkonzept. Durch den Zubau finden drei weitere Gruppen Platz. Derzeit werden in den drei bestehenden Gruppen 75 Kinder betreut, für das kommende Kindergartenjahr sind bereits 82 Kinder angemeldet. „Erstmalig werden wir dann mehr Kinder in der Krippe und im Kindergarten betreuen als die Volksschule besuchen“, zeigt sich Bürgermeister Klingler über die Entwicklung seiner Gemeinde erfreut. Im kommenden Wintersemester beziehen die Kinder ein Ersatzquartier, ehe sie im März in die neuen Räumlichkeiten übersiedeln. Was die Investitionskosten betrifft, wollte sich Bürgermeister Klingler noch nicht festlegen, es werde ein „mittlerer einstelliger Millionenbetrag sein“. Mit einem eigens getexteten Lied begrüßten die Kindergartenkinder Vertreter der ausführenden Firmen und Kommunalpolitiker. „Endlich ist es soweit“, sangen die Schützlinge, ehe sie mit Schaufeln ausgerüstet den Sandhaufen stürmten und symbolisch den Spatenstich vollzogen.