Taylor Swift, Marc Pircher und Grimming: Am vergangenen Wochenende startete die Sommerbühne Liezen. An vier Wochenenden sorgen 16 Formationen für Stimmung in der Bezirkshauptstadt.
Die Geschichte der Sommerbühne Liezen reicht sieben Jahre zurück. ...
Taylor Swift, Marc Pircher und Grimming: Am vergangenen Wochenende startete die Sommerbühne Liezen. An vier Wochenenden sorgen 16 Formationen für Stimmung in der Bezirkshauptstadt.
Die Geschichte der Sommerbühne Liezen reicht sieben Jahre zurück. Die Veranstaltungsreihe ist im Zuge der Shopping Night ins Leben gerufen worden und hat sich seither als jährlicher Fixpunkt etabliert. Die Fäden laufen bei Citymanager Heinz Treschnitzer zusammen, der sich seit drei Jahren um die Belebung der Stadt kümmert. Neben dem Stadtfest, dem Christkindlmarkt, dem Dorffest Weißenbach, dem Frühlingsfest der Volksmusik und zahlreichen anderen Initiativen ist die Sommerbühne das umfassendste Projekt. Mit dem Konzept möchte man einem breiten Publikum Unterhaltung bieten. Und das gelingt, lässt Treschnitzer wissen: „Durchschnittlich haben wir rund 500 bis 600 zahlende Personen pro Abend, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren zahlen keinen Eintritt.“ In Summe dürften es um die 4000 Menschen sein, die den Weg dafür in die Innenstadt suchen. Auch die Vereine werden in die Organisation eingebunden. Sie können gegen ein geringes Entgelt die Schirmbars nutzen und die Ausschank übernehmen.
Um möglichst alle Generationen anzusprechen, setzt die Stadt auf eine vielfältige Mischung der Künstler. An vier Wochenenden gibt es fünf Abende, an denen unterschiedlichste Musikgruppen auftreten. Auf der Bühne stehen regionale Bands ebenso wie internationale Künstler und die Palette reicht von Pop über Rock bis hin zu Oldies und Schlager. Heuer stand auch erstmals die heimische Death-Metal-Band „Grimming“ auf der Bühne in Liezen.
Das Gesamtbudget der Sommerbühne beläuft sich auf rund 80.000 Euro. Gut ein Drittel davon decken Förderungen, Einnahmen und Sponsorbeiträge ab, den Rest stemmt die Stadt Liezen. „Wir sind als Open-Air-Veranstaltung extrem wetterabhängig“, gibt Treschnitzer zu bedenken. Im Vorjahr fielen gleich mehrere Konzerte dem Regen zum Opfer, was sich auch mit geringeren Einnahmen bemerkbar machte. Heuer hofft der Eventmanager auf freundlichere Bedingungen.
Das erste Wochenende ist schon einmal trocken über die Bühne gegangen. Den Auftakt bildete letzte Woche ein kurzfristig organisiertes Public Viewing des Österreich-WM-Spieles gegen Spanien. Beim Familientag am Freitag stellten Gesangstalente der Musikschule Liezen ihr Können unter Beweis. Im Anschluss wurde auch das Tribute-Konzert von Taylor Swift nachgeholt, das im vergangenen Jahr aufgrund des schlechten Wetters abgesagt werden musste. Der Samstag stand im Zeichen der Rocklegenden aus den 80er-Jahren. „Die Rockshow hat ordentlich gestaubt und wir bekamen unzählige positive Rückmeldungen. Es war wohl einer der besten Acts in den vergangenen sieben Jahren“, resümiert Treschnitzer. Morgen, Samstag, dem 11. Juli steht Schlager am Programm. Marc Pircher, Rosanna Rocci und Pablo Grande sorgen für südländisches Flair und Partystimmung. Einlass ist um 18 Uhr.