Bei den Bewerben im französischen Puy Saint Vincent zeigten die heimischen Athleten ihr Können und erreichten gute Platzierungen.
Traumhafte Bedingungen und reichlich Pulverschnee bescherten den Skibergsteigern in Puy Saint Vincent bei den ...
Bei den Bewerben im französischen Puy Saint Vincent zeigten die heimischen Athleten ihr Können und erreichten gute Platzierungen.
Traumhafte Bedingungen und reichlich Pulverschnee bescherten den Skibergsteigern in Puy Saint Vincent bei den Individual-Bewerben perfekte Voraussetzungen. Die Schladmingerin Johanna Hiemer, die sich in diesem Winter eigentlich auf die kürzeren Olympiadistanzen spezialisiert hat, benötigte in der Königsdisziplin etwas Zeit, um ins Rennen zu finden. Die 31-Jährige setzte sich auf Position 4 fest, verlor im zweiten Abschnitt zwar eine Position, konnte diese jedoch mit einer beherzten letzten Abfahrt wieder gut machen und kam somit auf dem 4. Platz ins Ziel. Beim Vertical-Weltcup-Rennen tags darauf erreichte Hiemer mit Rang 8 erneut den Sprung in die Top-10. Wenngleich der Athletin die Belastung vom Vortag noch etwas in den Beinen hing, konnte sie auf den 550 Höhenmetern eine gute Position erreichen. Beim Sprint-Rennen sorgte die Schladmingerin dann mit dem 7. Platz für das beste ÖSV-Ergebnis. Hiemer qualifizierte sich problemlos für die Viertelfinalläufe, wo sie sich als Zweite in ihrem Heat den Semifinal-Einzug sicherte. Im Halbfinale musste sie sich jedoch geschlagen geben.
Bei den Herren schlitterte Julian Tritscher vom WSV Ramsau als Elfter knapp an den Top-10 vorbei. Kilian Rettensteiner sorgte beim Individual-Bewerb der Junioren-WM für eine hervorragende Platzierung. Der U20-Läufer konnte sich von Beginn an im vorderen Feld festsetzen und kam eigentlich als 7. ins Ziel. Aufgrund einer Zeitstrafe wurde der Ramsauer jedoch als 9. gewertet. Elias Peer vom SC Raiba Gröbming belegte Rang 14.