Im Zuge der Erztrophy gingen in Werfenweng die Österreichischen Staatsmeisterschaften im Individual über die Bühne. Nils Oberauer vom WSV Ramsau sicherte sich dabei den Staatsmeistertitel.
Die Erztrophy in Werfenweng zählt zweifellos zu den ...
Im Zuge der Erztrophy gingen in Werfenweng die Österreichischen Staatsmeisterschaften im Individual über die Bühne. Nils Oberauer vom WSV Ramsau sicherte sich dabei den Staatsmeistertitel.
Die Erztrophy in Werfenweng zählt zweifellos zu den Klassikern in der Szene und hat auch in diesem Jahr seinem Ruf als echtes Individual alle Ehre gemacht. Rund 1350 Höhenmeter galt es für die rund 80 Teilnehmer der Österreichischen Staatsmeisterschaften zu bewältigen. Zu Beginn des Rennens lagen Nils Oberauer und Hannes Lohfeyer noch gleichauf. In der ersten Abfahrt konnte Oberauer jedoch eine kleine Lücke aufreißen. Im folgenden Aufstieg vergrößerte er seinen Vorsprung und kontrollierte von da an das Rennen souverän. Mit einer Laufzeit von 1:15:51 Stunden sicherte sich der Ramsauer den Sieg und damit den Staatsmeistertitel im Individual. Julian Tritscher, ebenfalls vom WSV Ramsau, lag zunächst auf Platz 3, musste dann zur Mitte des Rennens jedoch seinen Teamkollegen Daniel Zugg (WSV St. Gallenkirch) passieren lassen. Gegen Ende konnte Tritscher jedoch nochmals aufschlie- ßen und holte sich in einem beachtlichen Zielsprint den letzten Stockerlplatz vor dem Vorarlberger Zugg. Die beiden Nachwuchsläufer, der Ramsauer Kilian Rettensteiner und der Gröbminger Elias Peer, die eigentlich noch in der U20 angesiedelt sind, starteten ebenfalls auf der langen Distanz und holten mit Platz 7 und 8 ein herausragendes Ergebnis. Bei den Damen stand aus ÖSV-Sicht lediglich Sarah Dreier am Start. Die Salzburgerin ging als Letzte in den ersten Anstieg und musste das Feld von hinten aufrollen. Noch vor der ersten Abfahrt führte Dreier aber bereits die Damenwertung an. Anschließend konnte die 30-Jährige ihre Führung behaupten und ausbauen.