Keine Pisten, dafür Radtrails: Die Ski-HAK springt auf Schladmings Sommervermarktungsschiene auf und bildet statt Profis auf Skiern nun Profis auf Rädern aus.
Dass Skifahren zwecks des erhöhten Energieaufwandes in puncto Beschneiung teurer geworden ist, ist ...
Keine Pisten, dafür Radtrails: Die Ski-HAK springt auf Schladmings Sommervermarktungsschiene auf und bildet statt Profis auf Skiern nun Profis auf Rädern aus.
Dass Skifahren zwecks des erhöhten Energieaufwandes in puncto Beschneiung teurer geworden ist, ist für viele Österreicherinnen und Österreicher in der Geldbörse spürbar. Doch was passiert, wenn die künstliche Beschneiung nicht mehr ausreicht, um Pisten mit dem weißen Gold überziehen zu können? Eine Frage, die auch die Ski-HAK Schladming seit geraumer Zeit beschäftigt. Nun hat die Bildungseinrichtung, die bereits Skigrößen wie Marco Schwarz und Vincent Kriechmayr hervorbrachte, eine Möglichkeit gefunden, um auf die Klimaerwärmung zu reagieren: Mit einer neuen Ausbildungsschiene will man auf das Radfahren statt auf das Skifahren setzen. Trainingsmöglichkeiten dafür gebe es in Schladming genügend, heißt es von Seiten der Schule. Schließlich zählt der Bikepark Planai zu den führenden Bikeparks in Österreich. Eine Infrastruktur, die man nun auch in der Ausbildung nutzen möchte: Downhill statt Abfahrt sei somit schon bald das neue Motto an Schladmings Ski-HAK, die künftig auch auf eine enge Kooperation mit den Planai-Hochwurzen-Bahnen setzen möchte.
Neben der Nutzung des Bikeparks könne damit auch ein weiterer schulischer Schwerpunkt gestartet werden: die Tierpflege. Praxiseinheiten würde man künftig am Wilden Berg in Mautern, der seit 2014 Teil der Planai-Gruppe ist, absolvieren und so das Angebot der schulischen Berufsausbildung im Bezirk Liezen um einen Fachbereich erweitern können.