Klimawandel und Borkenkäfer setzen den Schutzwald massiv unter Druck. Bei zwei praxisnahen Aktionstagen der KLAR! Zukunftsregion Ennstal erhalten Waldbauern kompaktes Fachwissen.
Mehr Hitzetage, weniger Frosttage, längere ...
Klimawandel und Borkenkäfer setzen den Schutzwald massiv unter Druck. Bei zwei praxisnahen Aktionstagen der KLAR! Zukunftsregion Ennstal erhalten Waldbauern kompaktes Fachwissen.
Mehr Hitzetage, weniger Frosttage, längere Vegetationsperioden und zunehmende Extremwetterereignisse – die Auswirkungen des Klimawandels sind im Wald längst Realität. Gleichzeitig verändern sich Naturgefahrenprozesse. Schäden durch Feuer, Windwurf sowie Borkenkäferkalamitäten nehmen zu. Das setzt besonders den Schutzwald unter Druck: Seine Stabilität ist entscheidend für Siedlungen, Infrastruktur und landwirtschaftliche Flächen – und damit für die Sicherheit ganzer Regionen. Wie kann es Waldbauern jedoch gelingen, ihre Schutzwaldflächen so zu bewirtschaften, dass am Ende des Tages auch etwas übrigbleibt? Antworten darauf bieten die kostenlosen, praxisorientierten „KLAR! Schutzwald Aktionstage“ der KLAR! Zukunftsregion Ennstal.
An zwei Terminen – am 27. Februar in Pruggern und am 13. März in Öblarn – stehen Fachvorträge, Erfahrungsaustausch und Exkursionen auf dem Programm. Unter dem Titel „Brennpunkt Borkenkäfer“ widmet sich der erste Aktionstag am 27. Februar von 9.30 bis 14.30 Uhr im Landgasthof „Bierfriedl“ in Pruggern den Herausforderungen durch den Borkenkäfer. Am 13. März von 9 bis 15 Uhr im ÖhA – Öblarner Haus für Alle – steht der „(Schutz-)Wald der Zukunft: Krisensicher und vermarktungsfähig“ im Mittelpunkt. Veranstaltet werden sie in enger Kooperation mit Experten der Landwirtschaftskammer Steiermark, der FAST Pichl, dem Waldverband Steiermark, der Wildbach- und Lawinenverbauung sowie dem Schutzwaldzentrum Traunkirchen.