Gemeinschaftsprojekt kommt zur Umsetzung. Rotes Kreuz, Bergrettung sowie ÖAV, ÖKB und Faschingsgilde künftig unter einem Dach.
Mit dem feierlichen Spatenstich beginnt am 24. November der Bau eines modernen Einsatzzentrums in Schladming. Der Neubau ...
Gemeinschaftsprojekt kommt zur Umsetzung. Rotes Kreuz, Bergrettung sowie ÖAV, ÖKB und Faschingsgilde künftig unter einem Dach.
Mit dem feierlichen Spatenstich beginnt am 24. November der Bau eines modernen Einsatzzentrums in Schladming. Der Neubau wird künftig als gemeinsame Basis für das Rote Kreuz, die Bergrettung, den Alpenverein, die Faschingsgilde und den Kameradschaftsbund dienen. Durch die räumliche Nähe der Organisationen und die geplante Ausstattung mit hochmodernen Kommunikationssystemen wird eine schnellere und effizientere Abstimmung bei Notfällen ermöglicht – sei es bei alpinen Rettungen, Großschadenslagen oder medizinischen Notfällen. Die Suche nach einem neuen Standort für Rotes Kreuz und Bergrettung begann schon vor mehreren Jahren. Planungen für die Integration der Einsatzzentrale ins Schladminger Krankenhaus mussten aus Kostengründen wieder verworfen werden. Letztendlich wurde man in der Augasse, in unmittelbarer Nähe zur Bundesstraße B 320, im Gemeindegebiet der Marktgemeinde Haus, fündig. Diese Lage bietet eine optimale Anbindung sowohl für städtische Einsätze als auch für alpine Rettungsaktionen in den Schladminger Tauern. Das Vorhaben ist ein Gemeinschaftsprojekt der Gemeinden Aich, Haus im Ennstal, Ramsau am Dachstein und Schladming. „Der heutige Spatenstich zeigt klar: Wenn Gemeinden, Einsatzorganisationen und Vereine zusammenhalten, dann schaffen wir Großes – und dieses neue Einsatzzentrum ist der beste Beweis dafür“, hebt Bürgermeister Hermann Trinker die Zusammenarbeit hervor. Für die Umsetzung wurde die Rottenmanner Siedlungsgenossenschaft beauftragt.