Die Bezirksstelle Liezen feiert im Juni ihr 80-jähriges Bestehen. Ein Jubiläum, das auch im Zentrum der vergangenen Bezirksversammlung stand.
Der 8. Mai steht weltweit unter dem Zeichen der Blaulichtorganisation Rotes Kreuz. An diesem Tag versammelten sich ...
Die Bezirksstelle Liezen feiert im Juni ihr 80-jähriges Bestehen. Ein Jubiläum, das auch im Zentrum der vergangenen Bezirksversammlung stand.
Der 8. Mai steht weltweit unter dem Zeichen der Blaulichtorganisation Rotes Kreuz. An diesem Tag versammelten sich zahlreiche Mitarbeitende aller zehn Ortsstellen des Bezirks im Kultursaal von Liezen, um einen Rückblick auf das vergangene Jahr zu werfen. Auch Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und anderer Blaulicht- sowie Partnerorganisationen waren der Einladung von Bezirksstellenleiter Otto Marl gefolgt. Der Bericht über das Vorjahr beinhaltete auch eine Zusammenfassung der Einsätze: Im Jahr 2025 wurden 1,9 Millionen Kilometer zurückgelegt, was 48 Erdumrundungen oder der täglichen Hin- und Rückfahrt von Liezen nach Madrid entspricht. Ebenso beeindruckend: die erbrachte Leistung der freiwilligen Mitarbeitenden. Diese liegt bei 139.000 Stunden im Vorjahr. Neben dem Rückblick wurden auch die Bezirksstellenleitung und der Bezirksausschuss neu bestätigt. Bezirksstellenleiter Otto Marl und seinen Stellvertretern Mario Lindner, Thomas Lackner und Alexandra Rauch, Bezirksrotkreuzarzt Manfred Kohlhauser sowie den übrigen Ausschussmitgliedern wurde erneut das Vertrauen für die nächsten fünf Jahre ausgesprochen.
Vom Fuhrwerk zum Rettungsauto
Im Mittelpunkt der Bezirksversammlung stand ein rundes Jubiläum: In diesem Jahr feiert die Bezirksstelle Liezen ihr 80-jähriges Bestehen. Welch rasante Entwicklung das Rote Kreuz im Bezirk Liezen seit Juni 1946 durchlaufen hat, wurde in einem Film gezeigt. Denn rückte man in der Zeit der Gründung nach dem Zweiten Weltkrieg noch mit Pferdegespann oder zurückgelassenen Militärfahrzeugen aus, um Verletzte oder Erkrankte in ein Spital zu bringen, gehen heute moderne Fahrzeuge mit bestens ausgebildeten Sanitätern und Notärzten in den Einsatz. Die Versammlung bot auch den passenden Rahmen, um verdiente Mitarbeitende zu ehren. Günther Sterninger erhielt für besondere Verdienste und sein jahrelanges Wirken in der Bezirksstelle Liezen das Verdienstzeichen in Gold überreicht.