Von der Kaserne Aigen aus absolvieren die Hubschrauberpiloten des Österreichischen Bundesheeres ein intensives Hochgebirgstraining.
Bis 20. Februar trainieren die Hubschrauberpiloten des Österreichischen Bundesheeres das Fliegen und Landen im Hochgebirge. ...
Von der Kaserne Aigen aus absolvieren die Hubschrauberpiloten des Österreichischen Bundesheeres ein intensives Hochgebirgstraining.
Bis 20. Februar trainieren die Hubschrauberpiloten des Österreichischen Bundesheeres das Fliegen und Landen im Hochgebirge. Ausgehend vom Fliegerhorst Fiala-Fernbrugg in Aigen im Ennstal, starten alle Hubschraubertypen der Luftstreitkräfte – AW169 „Leonardo“, S-70 „Black Hawk“, AB212 und OH-58. Um Umweltund Lärmbelastung gering zu halten, verteilen sich die Außenlandungen auf mehr als 50 Übungsgebiete in Steiermark, Kärnten, Oberösterreich, Salzburg und Tirol. Zudem erhalten die Piloten Unterricht in den jeweiligen Naturschutzbestimmungen. An einzelnen Tagen wird der Lehrgang auch bei Dunkelheit durchgeführt. Das Bundesheer bildet seine Hubschrauberbesatzungen jährlich in speziellen Hochgebirgslandelehrgängen aus. Diese finden einmal im Sommer und einmal im Winter statt. Aufgrund der Anzahl an Hubschraubern und Besatzungen sind darüber hinaus zusätzliche Trainingsflüge notwendig. Nationale und internationale Erfahrungswerte zeigen, dass Hochgebirgsflüge und -landungen regelmäßig geübt werden müssen. Flugschüler erwerben dabei die Qualifikation zum Einsatzpiloten, bereits ausgebildete Piloten nehmen zur Erhaltung ihrer Qualifikation ebenfalls regelmäßig teil. Ein zentraler Bestandteil ist auch der verantwortungsvolle Umgang mit sensiblen Naturräumen: Verfahren für Flüge über Schutzgebiete werden geschult, sensible Bereiche wie etwa Adlerhorste gemieden. Dies dient zum Schutz der Natur und zur Flugsicherheit, etwa zur Vermeidung von Kollisionen mit Vögeln.