Das Donnersbacher Passionssingen zählt seit Jahren zu den volkskulturellen Höhepunkten der Region. Am 21. März lockte die im Dreijahresrhythmus stattfindende Veranstaltung wieder eine Vielzahl an Besuchern in die örtliche Pfarrkirche.
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Das Donnersbacher Passionssingen zählt seit Jahren zu den volkskulturellen Höhepunkten der Region. Am 21. März lockte die im Dreijahresrhythmus stattfindende Veranstaltung wieder eine Vielzahl an Besuchern in die örtliche Pfarrkirche.
Unter dem Titel „Und ihre Augen gingen auf“ gestaltete der Kirchen- und Volksliedchor Donnersbach gemeinsam mit zahlreichen Mitwirkenden eine stimmungsvolle Darbietung aus Musik und Schauspiel rund um die Auferstehung Jesu Christi. Als Ideengeber, Chorleiter und Texter zeichnete Josef Pehab verantwortlich. Im Fokus der Veranstaltung standen heuer erstmals die Emmaus-Jünger – ein besonderer Zugang, der durch eigens verfasste Texte von der Passionsspielgruppe mit viel Einfühlungsvermögen umgesetzt wurde. Die Laiendarsteller brachten Verrat, Verleugnung und Zweifel ebenso überzeugend auf die Bühne wie Hoffnung und die freudige Erkenntnis der Auferstehung. Für die musikalische Umrahmung sorgten der 30-köpfige Kirchen- und Volksliedchor Donnersbach, unterstützt durch den Organisten Christian Forstner und den Dirigenten Walter Greimeister, sowie der Donnersbacher Viergesang, die Göllwurz‘n Bläser aus Salzburg, die Stoaberg Sängerinnen und das Kirchleitn Ensemble aus Bayern. Die eineinhalbstündige Aufführung fand mit dem gemeinsam gesungenen Kanon „Herr, bleibe bei uns“ ihren feierlichen Abschluss. Nicht nur das Publikum, auch die Akteure waren sichtlich bewegt von dieser besonderen Atmosphäre.