In ihrem Dokumentarfilm zeigt Margot Unger, das was war und wohl nie wieder so sein wird: die traditionelle Bewirtschaftung alpiner Landschaften am Beispiel von Grundlsee.
Vier Frauen und Männer blicken auf ihr Leben zurück: Die bäuerlich ...
In ihrem Dokumentarfilm zeigt Margot Unger, das was war und wohl nie wieder so sein wird: die traditionelle Bewirtschaftung alpiner Landschaften am Beispiel von Grundlsee.
Vier Frauen und Männer blicken auf ihr Leben zurück: Die bäuerlich geprägte Welt in Grundlsee wird es so bald nicht mehr geben, denn Filmemacherin Margot Unger hat die Dorfältesten der Gemeinde für ihren neuen Dokumentarfilm zum Gespräch gebeten. Leo Gasperl, Martina Grill, Mares Rastl und Herbert Rastl erzählen von ihrem Leben mit den Elementen, dem Vieh, der Alm, dem Wasser, dem Gebirge und den harten Lebensbedingungen in dieser Landschaft. Dabei berichten sie über das Wissen ihrer Vorfahren, das für sie wichtige Ressource war. Heute bestimmt der Tourismus die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Obwohl beide Bereiche auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten, sind sie doch untrennbar miteinander verbunden: „Ois oa Ding“. Denn welche Kultur, welche durch harte Arbeit gestaltete Landschaft kann angepriesen werden, wenn das Bauerntum langsam verschwindet? Und so begibt sich die Filmemacherin, Kamerafrau und Fotografin auf die Spur dieser Redewendung, wobei sie viel Verbundenheit im Spannungsfeld von Verlust und Innovation entdeckt. „Ois oa Ding“ findet als Filmvorführung mit musikalischem Prolog und Publikumsgespräch am Donnerstag,
dem 23. April um 19.30 Uhr im Kino Gröbming statt.