Im Bezirk Liezen sucht der steirische ÖAAB aktuell das direkte Gespräch mit den Arbeitsnehmern: Bei der Stammtisch-Tour werden regionale Anliegen aufgegriffen und Lösungen für Arbeitnehmer, Pendler und Familien diskutiert.
Der steirische ...
Im Bezirk Liezen sucht der steirische ÖAAB aktuell das direkte Gespräch mit den Arbeitsnehmern: Bei der Stammtisch-Tour werden regionale Anliegen aufgegriffen und Lösungen für Arbeitnehmer, Pendler und Familien diskutiert.
Der steirische ÖAAB ist derzeit mit seiner Stammtisch-Tour „Reden über Jobs und die Welt“ in der gesamten Steiermark unterwegs. Ziel ist der direkte Austausch mit Mitgliedern sowie allen Interessierten, die sich mehr Leistungsgerechtigkeit wünschen.
Die dabei gewonnenen Rückmeldungen fließen unmittelbar in die politische Arbeit ein. „Gute Politik funktioniert niemals von oben nach unten. Wir wollen wissen, wo der Schuh drückt und wo die Menschen im Land Handlungsbedarf sehen“, betont ÖAAB-Landesobmann Bundesrat Günther Ruprecht. Zuletzt machte die Tour beim Gasthaus Kirchenwirt in Aigen im Ennstal Station. Als Gesprächspartner standen neben Ruprecht auch ÖAAB-Landesgeschäftsführer Lukas Tödling und ÖAAB-Bezirksobmann LAbg. Bgm. Armin Forstner zur Verfügung. Im Zentrum der Gespräche standen die Themen Leistungsgerechtigkeit, Entlastung für Arbeitnehmer sowie die Stärkung des Arbeitsstandorts Steiermark. Der ÖAAB spricht sich dabei für die Einführung eines Vollzeitbonus aus, um Vollzeitarbeit attraktiver zu machen. „Wir beobachten einen Trend hin zu einer gewissen Lifestyle-Teilzeit. Gleichzeitig zahlt sich Vollzeitarbeit derzeit oft zu wenig aus. Das wollen wir ändern – selbstverständlich unter Berücksichtigung jener, die aufgrund von Betreuungs- oder Pflegeverpflichtungen in Teilzeit arbeiten“, so Ruprecht. Darüber hinaus bekräftigt der ÖAAB seine Forderung nach steuerfreien Überstunden, um Mehrleistung stärker zu honorieren. Auch die Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe wurde im Bezirk Liezen intensiv diskutiert. Der ÖAAB setzt sich für eine klare Lebensmittelkennzeichnung ein, um heimische Landwirtschaft zu fördern und regionale Arbeitsplätze zu sichern. Dabei wurde einmal mehr deutlich: Leistung muss sich lohnen – gleichzeitig braucht es Rahmenbedingungen, damit Familien und Beruf besser vereinbar sind. Gerade im Zeitalter von KI & Co. gilt es sicherzustellen, dass der Mensch im Mittelpunkt bleibt. ÖAAB-Bezirksobmann LAbg. Bgm. Armin Forstner unterstreicht die aktuelle Situation deutlich: „Wir erleben eine herausfordernde Zeit – steigende Benzinpreise, hohe Wohnkosten und viele weitere Belastungen für die Menschen. Genau deshalb ist es so wichtig, dass wir miteinander reden und zuhören.“