Der Nationalpark Gesäuse konnte Bundesminister Norbert Totschnig begrüßen, der sich im Weidendom über die Weiterentwicklung des Erlebniszentrums und aktuelle Projekte informierte.
Der vor rund 20 Jahren ...
Der Nationalpark Gesäuse konnte Bundesminister Norbert Totschnig begrüßen, der sich im Weidendom über die Weiterentwicklung des Erlebniszentrums und aktuelle Projekte informierte.
Der vor rund 20 Jahren errichtete Weidendom hat sich mittlerweile zum Wahrzeichen des Nationalparks Gesäuse etabliert. Aufgrund von Extremwetterereignissen und Schneelast musste das naturnahe Besucherzentrum jedoch neu aufgebaut werden. Dafür verwendet wurden Weidenäste aus dem Waldviertel, die in der Erde verankert zu einem architektonischen Gesamtwerk aus vier Kuppen vereint wurden. Für Nationalpark-Direktor Herbert Wölger zeige die Neueröffnung sowie der Besuch des Bundesministers, „welche Bedeutung der Weidendom als Bildungs- und Erlebnisort weit über die Region hinaus hat. Hier können Menschen jeden Alters Zusammenhänge in der Natur unmittelbar erleben und ein Verständnis für Wildnis, Artenvielfalt und den Wert intakter Lebensräume entwickeln“, wie er sagt. Und auch Bundesminister Norbert Totschnig blickt positiv auf seinen Aufenthalt zurück: „Entlang der ungezähmten Enns, in wilden Wäldern und auf schroffen Felswänden findet eine außergewöhnliche Vielfalt seltener Tier- und Pflanzenarten ihren Lebensraum. Im Besucherzentrum konnte ich einen eindrucksvollen Einblick in dieses einzigartige Naturparadies gewinnen.“ Im Zuge der Neugestaltung findet heuer erstmals ein tägliches Sommerprogramm im Besucherzentrum des Nationalparks statt. Besuchende können im Juli und August an geführten Veranstaltungen teilnehmen, die von Familienwanderungen bis zu nächtlichen Exkursionen, Kinoabenden und Gesprächen am Lagerfeuer reichen.