Es gibt einen potentiellen Käufer für das Areal der Sportunion in Niederöblarn. Namen werden noch keine genannt. Laut Generalsekretär handelt es sich um „ein Duo aus der Region“.
Über mehrere Jahre versuchte die Sportunion in ...
Es gibt einen potentiellen Käufer für das Areal der Sportunion in Niederöblarn. Namen werden noch keine genannt. Laut Generalsekretär handelt es sich um „ein Duo aus der Region“.
Über mehrere Jahre versuchte die Sportunion in Niederöblarn einen Sanierungsplan auf die Beine zu stellen. Es gab Zusagen seitens der öffentlichen Hand, dennoch waren die veranschlagten 21 Millionen Euro ein heftiger Brocken, den es zu stemmen galt. „Es kam zu extremen Preissteigerungen bei den Baukosten und gleichzeitig wurde das Sportbudget gekürzt. Eine Sanierung war wirtschaftlich nicht mehr darstellbar“, sagt der Generalsekretär der Sportunion Österreich, Christian Resch. In weiterer Folge entschied man sich für einen Verkauf der Liegenschaft und machte sich im Vorjahr auf die Suche. Die Immobilie umfasst Flugplatz, Hotelanlage und Sportstätten. Zusätzlich wird die Sportunion auch die GmbHs für den Flugbetrieb und den Hotelbetrieb nicht mehr weiter betreiben.
Die Piloten bangten um ihren Flugplatz und richteten sich mit einer Petition an die Sportunion. Das permanente nach hinten Verschieben sei sehr mühsam und von offizieller Seite gebe es keinerlei Information wie es weitergehe, sagt ein Betroffener, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen möchte. „Noch im Dezember wurde uns in Aussicht gestellt, dass im Februar die Verträge unterzeichnet werden. Unser Mietvertrag für die Hangarierung (Einstellung der Flugzeuge, Anm.) endet mit Ende März“, so der Pilot. Nun wurde man abermals auf Juni vertröstet.
Es scheint ein potentieller Käufer gefunden zu sein, wie auch Christian Resch gegenüber dem „Ennstaler“ bestätigte: „Wir sind mit einem lokalen Interessenten im engen Austausch.“ Es gebe eine unterschriebene Absichtserklärung, der Verkauf sei aber noch nicht in trockenen Tüchern. Laut Resch handelt es sich um ein Duo einerseits aus dem touristischen andererseits aus dem flugtechnischen Bereich. „Es würde alles so bleiben wie es ist – sowohl die Sportstätte als auch der Flugbetrieb“, so Resch.
Über weitere Details dürfe er aber nicht sprechen. Bis es zu einer finalen Einigung kommt werde es noch mehrere Wochen, eher zwei bis drei Monate dauern, sagt der Generalsekretär.