Die Enns steht im Mittelpunkt des neuen Buches von Heinz Wiesbauer, der die Geschichte des Flusses als Naturraum und Lebensader über mehrere Bundesländer hinweg nachzeichnet.
Der über 254 km lange südliche Zubringer zur Donau ...
Die Enns steht im Mittelpunkt des neuen Buches von Heinz Wiesbauer, der die Geschichte des Flusses als Naturraum und Lebensader über mehrere Bundesländer hinweg nachzeichnet.
Der über 254 km lange südliche Zubringer zur Donau entspringt in Salzburg, fließt über 100 km in der Steiermark, bevor dieser in das oberösterreichische Ennstal eintritt. Ab Steyr bildet die Enns dann auch den Grenzfluss zwischen Ober- und Niederösterreich. Kaum ein Fluss in Österreich prägte über die Zeiten hinweg die Landschaft, die Kultur, die Industrie und die Menschen so sehr wie die Enns.
Das Buch „Die Enns. Eine Zeitreise am Wasser“ unter der Autorenschaft von Heinz Wiesbauer nimmt den Leser mit auf eine Zeitreise am Wasser, beschreibt die zugrundeliegende Geologie, weist auf die frühen Nutzungen wie die Holzdrift und die Flößerei hin, zeigt insbesondere die verheerenden Wirkungen der Enns-Hochwässer und deren Bändigung durch wasserbauliche Eingriffe. Damit einhergehend wird die Veränderung der Flusslandschaft auch am Beispiel der Flora und Fauna sichtbar. So sehr auch die Regulierung der Enns wichtig für den wirtschaftlichen Aufschwung der Region war, umso notwendiger ist nun der Weg zurück zu einer naturnahen Enns, der mit mannigfaltigen und ambitionierten Projekten eingeschlagen wurde.