In der Bezirkshauptstadt gibt es seit kurzem einen neuen Namen im Baustoffhandel: Das Bauzentrum Hannak hat den bisherigen Quester-Standort übernommen und damit seinen ersten Betrieb in der Steiermark eröffnet.
Gefeiert wurde der Start von Hannak in der ...
In der Bezirkshauptstadt gibt es seit kurzem einen neuen Namen im Baustoffhandel: Das Bauzentrum Hannak hat den bisherigen Quester-Standort übernommen und damit seinen ersten Betrieb in der Steiermark eröffnet.
Gefeiert wurde der Start von Hannak in der Bezirkshauptstadt mit einem „Tag der offenen Tür“, zu dem zahlreiche Kunden, Geschäftspartner sowie Vertreter aus Wirtschaft und Politik kamen. Auch Bürgermeisterin Andrea Heinrich machte sich ein Bild vom neuen Standort. Für das Familienunternehmen aus Salzburg ist Liezen ein weiterer Schritt in der Expansion. Neben der Zentrale in Salzburg betreibt Hannak Standorte in Hallein, Asten und nun Liezen. In Marchtrenk entsteht derzeit ein weiterer Betrieb. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen rund 150 Mitarbeiter. Dass Hannak den Standort in Liezen übernehmen konnte, ergab sich kurzfristig. Nach dem Bekanntwerden der Situation rund um die frühere Quester-Filiale nahm das Unternehmen Kontakt zu den Beschäftigten auf und stellte sich als möglicher neuer Betreiber vor. Parallel dazu wurde ein Kaufangebot an Quester für die Immobilie gelegt. Innerhalb weniger Tage fiel die Entscheidung und mit 28. April wurde das Areal übernommen. Die zwölf Mitarbeiter am Standort konnten bleiben. Der rund 10.000 Quadratmeter große Standort in Liezen vereint Baustoffhandel, Baumarkt, Bauelemente und Holzzuschnitt. Das Sortiment reicht von Hochbau, Tiefbau sowie Garten- und Landschaftsbau über Dach und Fassade bis hin zu Fenstern, Türen, Garagentoren sowie Produkten für Sanierung und Innenausbau. Ergänzt wird das Angebot durch einen eigenen Milwaukee-Fachbereich für professionelle Werkzeuge und Maschinen.
Das Bauzentrum Hannak blickt auf eine lange Geschichte zurück. Gegründet wurde das Unternehmen 1952 von Wilhelm Hannak in Salzburg. Der damals 23-Jährige begann auf dem Gelände des im Krieg zerstörten Ziegelwerks Hannak. Die ersten Geschäftsräume waren in einem stark beschädigten ehemaligen Personalwohnhaus untergebracht und umfassten lediglich zwölf Quadratmeter. Kundenbesuche wurden damals noch mit dem Motorrad erledigt. Seit 2023 wird Hannak nun in dritter Generation von den Geschwistern Florian Hannak und Daniela Punzengruber-Hannak geführt.