Beim Liftlerseminar in Graz wurde ein Führungswechsel in der Fachgruppe Seilbahnen bekanntgegeben: Daniel Berchthaller übernimmt die Obmannschaft.
Beim Branchentreff der Seilbahnbranche – dem so genannten Liftlerseminar – in Graz wurde nicht nur ...
Beim Liftlerseminar in Graz wurde ein Führungswechsel in der Fachgruppe Seilbahnen bekanntgegeben: Daniel Berchthaller übernimmt die Obmannschaft.
Beim Branchentreff der Seilbahnbranche – dem so genannten Liftlerseminar – in Graz wurde nicht nur Bilanz über die Skisaison und das Thema „Skinachwuchs: Quo vadis?“ diskutiert, sondern auch eine wichtige personelle Weichenstellung bekannt gegeben: Nach sieben Jahren als Obmann der steirischen Seilbahnen in der WKO legt Fabrice Girardoni seine Aufgabe ab sofort in die Hände seines Nachfolgers Daniel Berchthaller. Dieser bringt als Geschäftsführer der Reiteralm und langjähriges Ausschussmitglied umfassende Branchenerfahrung mit und möchte wie schon sein Vorgänger auf offenen Austausch, die Zukunft des Wintersports, einen starken Fokus auf das Thema Skinachwuchs, das Schaffen von optimalen Rahmenbedingungen für die Seilbahnbranche und vor allem auf die Unterstützung kleiner Skigebiete setzen.
Die Seilbahnbranche ist in der Steiermark ein wesentlicher Wirtschaftsmotor: So umfasst sie insgesamt 95 Mitgliedsbetriebe mit rund 190 Liften und fast 1000 Pistenkilometern. Zuletzt wurden rund 100 Millionen Euro in die Hand genommen, um bestehende Anlagen zu erneuern, neue Lifte zu errichten oder in Schneesicherheit zu investieren. Aus den Investitionen wurde eine regionale Wertschöpfung von 68 Millionen Euro errechnet. Zudem generierten die Umsatzerlöse der Skitouristen von zuletzt 790 Millionen Euro eine Wertschöpfung von 419 Millionen Euro – damit wurden rund 6900 Arbeitsplätze in der Steiermark abgesichert. Die Seilbahn-Branche sei damit „ein verlässlicher Garant für regionale Arbeitsplätze“, so Berchthaller. Nach dem Winter klopft nun bereits die Sommersaison an die Tür: „Das Thema Biken hat sich in den letzten Jahren zu einem Zugpferd entwickelt, auf das wir als Seilbahnwirtschaft weiter stark setzen werden“, so Berchthaller.