Acht Kilometer, 250 Höhenmeter und 18 Hindernisse: Rund 1200 Sportler gingen am vergangenen Samstag beim 4. Tauern Circle in Schladming an den Start.
Vom berühmten Nightrace-Hang auf der Schladminger Planai ging es über das Rohrmoos-Untertal mitten ...
Acht Kilometer, 250 Höhenmeter und 18 Hindernisse: Rund 1200 Sportler gingen am vergangenen Samstag beim 4. Tauern Circle in Schladming an den Start.
Vom berühmten Nightrace-Hang auf der Schladminger Planai ging es über das Rohrmoos-Untertal mitten durch die Schladminger Innenstadt bis ins Planai-Stadion – gesäumt von jubelnden Zuschauern und motivierenden Zurufen der Moderatoren. 18 Hindernisse sorgten dabei für Spannung, Spaß und jede Menge Adrenalin. Besonders die neuen Elemente hatten es in sich: Bei der „Rutschpartie“ galt es, sich aus schwindelerregender Höhe eine nasse Rutsche hinunterzustürzen. Beim „Heustadl“ kämpften sich die Teilnehmer durch eine enge Passage aus Heuballen und Strohbarrieren. Der Ansturm auf den Bewerb war groß: Zahlreiche Teams, Firmenstaffeln und Einzelkämpfer sorgten für sportliche Vielfalt. Auch Andreas Goldberger zeigte sich begeistert vom Event: „Die Hindernisse sind klug gewählt – fordern ein bisschen Geschicklichkeit, sind aber für jeden machbar. Genau das macht den Tauern Circle so besonders: Er ist nicht nur etwas für die Besten der Besten, sondern für jedermann.“
Erstmals stand auch der Nachwuchs im Rampenlicht: Beim Junior Race wagten sich über 150 Kinder und Jugendliche auf einen speziell angepassten Hindernisparcours im Planai-Stadion und am Hauptplatz. Mit altersgerechten Herausforderungen, Wasserbecken, Balancierbalken und Mini-Kletterpassagen konnten die Nachwuchsathleten erste Wettkampferfahrung sammeln. „Der Tauern Circle ist längst mehr als ein Hindernislauf – es ist ein Erlebnis für die ganze Region. Besonders das neue Junior Race war ein Herzensprojekt“, freut sich Veranstalter Thomas Steiner, Geschäftsführer der Steinwerk Event GmbH.
Den Sieg in der Einzelwertung der Herren holte sich Christian Hoffmann mit einer Zeit von 33:04 Minuten, gefolgt von Josef Grundbichler (33:18) und Hans Wieser (33:24). Bei den Damen gewann Skibergsteigerin Johanna Hiemer mit 37:31 Minuten, vor Regina Eisl (42:56) und Julia Höllweger (43:46). In der Kategorie „Mixed Team“ stand das Team Sport Tritscher Schladming ganz oben am Stockerl.