Eine durchgehende Geschwindigkeitsbegrenzung und eine Durchfahrtsbeschränkung für LKWs. So lauten die Forderungen des Nationalparks.
140 Stundenkilometer statt der erlaubten 50 km/h auf Höhe des Besucherzentrums Weidendom. Das ist der traurige Rekord ...
Eine durchgehende Geschwindigkeitsbegrenzung und eine Durchfahrtsbeschränkung für LKWs. So lauten die Forderungen des Nationalparks.
140 Stundenkilometer statt der erlaubten 50 km/h auf Höhe des Besucherzentrums Weidendom. Das ist der traurige Rekord der Jahresauswertung der Geschwindigkeitsmessung im Nationalpark Gesäuse. Laut Nationalparkverwaltung kein Einzelfall: Gleich etliche Fahrzeuge wären jenseits der 140 km/h im Schutzgebiet unterwegs gewesen, heißt es. „Der Nationalpark Gesäuse ist keine Rennstrecke“, bringt es Nationalpark-Direktor Herbert Wölger auf den Punkt. „Menschen besuchen den Nationalpark, um hier Ruhe zu finden. Lärm und Verkehrsstress trüben das Naturerlebnis enorm und sind auch ein buchungsrelevanter Störfaktor“, zeigt sich Wölger verärgert. Zudem sei die Sicherheit der Besuchenden gefährdet, denn die enormen Geschwindigkeitsübertretungen seien nicht nur nachts, sondern auch tagsüber gemessen worden. Und das zu Zeiten, in denen sich das Besucherzentrum in Vollbetrieb befunden habe, heißt es von Seiten des Nationalparks weiter. Besonders unfallgefährdet sei jedoch nicht der Straßenabschnitt in Höhe des Weidendoms, sondern auch die Ein- und Ausfahrt zum Parkplatz Haindlkarhütte. Die Forderung von Seiten der Nationalparkverwaltung ist deutlich: Beschränkungen für LKWs und eine durchgehende Geschwindigkeitsbeschränkung auf der B 146 durch das Gesäuse.