Mit dem offiziellen Spatenstich beginnt auf der Fageralm eine neue Ära des Skivergnügens: Die Neuerrichtung der Fageralmbahn in Forstau bringt mehr Komfort, kürzere Fahrzeiten und nachhaltige Technik.
Die Fageralm erhält eine neue 8er-Gondelbahn und ...
Mit dem offiziellen Spatenstich beginnt auf der Fageralm eine neue Ära des Skivergnügens: Die Neuerrichtung der Fageralmbahn in Forstau bringt mehr Komfort, kürzere Fahrzeiten und nachhaltige Technik.
Die Fageralm erhält eine neue 8er-Gondelbahn und damit einen kräftigen Modernisierungsschub. Rund 12,5 Millionen Euro werden investiert, um den Skibetrieb auf ein neues Komfort- und Qualitätsniveau zu heben. Im Beisein von Landeshauptmann-Stellvertreter Stefan Schnöll sowie zahlreicher Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Grundeigentümer und Unternehmen fand der offizielle Spatenstich statt. Die neue Bahn ersetzt zwei in die Jahre gekommene Doppelsesselbahnen – die Forstaubahn und den Jägerlift – und wird rechtzeitig zur Wintersaison 2025/26 in Betrieb gehen. Bereits im April 2025 wurde die letzte behördliche Hürde genommen – mit der seilbahnrechtlichen Baubewilligung konnte das Projekt nun endgültig auf Schiene gebracht werden. Mit der neuen 8er-Seilbahn von Doppelmayr gelangen Skigäste künftig mit einer Fahrzeit von nur zwölf Minuten auf das rund 1745 Meter hoch gelegene Hochplateau. Die Talstation bleibt am bisherigen Standort mit direktem Anschluss an die Landesstraße, die neue Mittelstation wird auf beiden Seiten zugänglich sein, die Bergstation wird auf einen zentralen Punkt am Hochplateau Seehöhe platziert. Die Förderleistung beträgt 1160 Personen pro Stunde.
Nachhaltig
Bei der neuen Gondelbahn handelt es sich nicht um einen kompletten Neubau, sondern um eine nachhaltige Wiederverwendung einer bestehenden Anlage. Die Seilbahn war zuvor bei den Großarler Bergbahnen im Einsatz und wurde im besten Zustand übernommen. Der Großteil der mechanischen Anlagenteile – Tal- und Bergstation, Stützen, Rollenbatterien und Fahrbetriebsmittel – können verwendet und eingesetzt werden, ergänzt wird die neue Anlage um 13 zusätzliche Stützen, 13 neue Fahrbetriebsmittel, eine vollständige Mittelstation, neue Steuerung, Motor, Getriebe und Seil. Die Seilbahn ist mit 55 Gondelkabinen bestückt.