Der ehemalige Braumeister Rudolf Schaflinger führt die Liste Haus als Spitzenkandidat in die Gemeinderatswahl.
Der amtierende Bürgermeister von Haus im Ennstal, Stefan Knapp, wird aus gesundheitlichen Gründen die Liste Haus nicht mehr in die ...
Der ehemalige Braumeister Rudolf Schaflinger führt die Liste Haus als Spitzenkandidat in die Gemeinderatswahl.
Der amtierende Bürgermeister von Haus im Ennstal, Stefan Knapp, wird aus gesundheitlichen Gründen die Liste Haus nicht mehr in die Gemeinderatswahl führen (wir berichteten). Mitte der Woche präsentierte die Fraktion ihren neuen Spitzenkandidaten. Mit Rudolf Schaflinger übernimmt kein Unbekannter die Führungsrolle der Liste. Der 54-Jährige ist Kommandant der Feuerwehr Haus im Ennstal. Bis vor drei Jahren war er als Braumeister in der Brauerei Schladming beschäftigt, derzeit arbeitet er auf der Krummholzhütte als Hausmeister. „Wenn der Wählerwille da ist, werde ich das Amt des Bürgermeisters in Vollzeit ausüben“, sagt Schaflinger im Gespräch mit dem „Ennstaler“. Bereits in jungen Jahren war er für die FPÖ im Gemeinderat vertreten, später zählte er zur Gründungsmannschaft der Liste Haus. Aus beruflichen Gründen stand Schaflinger nie an wählbarer Stelle zur Verfügung. Der Wunsch seiner Fraktionskollegen, die Führung der Liste zu übernehmen, wurde mehrmals an ihn herangetragen. Erst als Stefan Knapp seinen Rückzug bekannt gab, war für Schaflinger der Zeitpunkt gekommen, das Ruder zu übernehmen. „Die Liste Haus hat viele Projekte vorbereitet, die in der kommenden Periode zur Umsetzung kommen werden. Wir dürfen es nicht zulassen, dass sich der politische Mitbewerber die Lorbeeren dafür auf den Hut heften kann“, ist einer der Beweggründe für den neuen Spitzenkandidaten. Dazu würden etwa die Finanzierung des Umbaus in der Schule und des Kindergartens zählen. Dass seine Familie hinter ihm stehe und er auf ein erfahrenes Team zurückgreifen kann, habe ihm die Entscheidung erleichtert. Auf Listenplatz 2 findet sich wieder Vizebürgermeister Heinz Stiegler, gefolgt von Gemeinderätin Gudrun Schweiger und weiteren bekannten sowie neuen Gesichtern. Neben der ÖVP und der SPÖ wird auch die FPÖ wieder am Wahlzettel in Haus im Ennstal stehen. Schaflinger hofft auf eine fraktionsübergreifende, konstruktive Zusammenarbeit im Gemeinderat nach der Wahl. Er werde auf offene Kommunikation setzen und wünscht sich, dass sich „in Zukunft auch die ÖVP wieder mit mehr Ideen einbringen wird“.