Mit Start der Bauarbeiten im Februar ist der „Krater“ in Liezen Geschichte. Nun gibt es auch grünes Licht für das neue ÖGK-Therapiezentrum.
2018 hat die ÖGK (damals noch GKK) kommuniziert: Man habe die Verlegung der ...
Mit Start der Bauarbeiten im Februar ist der „Krater“ in Liezen Geschichte. Nun gibt es auch grünes Licht für das neue ÖGK-Therapiezentrum.
2018 hat die ÖGK (damals noch GKK) kommuniziert: Man habe die Verlegung der ÖGK-Außenstelle samt Therapiezentrum beschlossen. Die Wahl des Standorts fiel auf das Grundstück gegenüber der Arkade, wo einst das Modehaus Kastner & Öhler eine Filiale betrieben hatte.
Begründung für den Umzug: Die derzeitige Außenstelle in der Ausseer Straße in Liezen sei zu klein geworden, vor allem auch das physikalische Ambulatorium, hieß es damals von Seiten der Österreichischen Gesundheitskasse. Mit der Wohnbaugruppe Ennstal war bereits auch ein passender Partner für die bauliche Umsetzung gefunden.
Der Abbruch der einstigen Kastner-Filiale und der Aushub wurden rasch umgesetzt. Doch dann kam mit der Pandemie auch die Erhöhung der Baukosten. „Wir hatten es plötzlich mit einer völlig anderen Preissituation zu tun als wir zuvor geplant und vereinbart hatten“, sagt Vorstandsdirektor Wolfram Sacherer von der Wohnbaugruppe Ennstal. Dementsprechend lange zogen sich auch die weiteren Ausschreibungen und Verhandlungen hin. Zusätzlich habe man Einsparungsmaßnahmen durchgeführt, um das Projekt wirtschaftlich besser abbilden zu können, so der Vorstandsdirektor, der nun Ende letzter Woche den positiven Verhandlungsabschluss mit der ÖGK bekannt gab: „Wir sind soweit klar gekommen, dass wir alles fixieren konnten“, gibt Sacherer grünes Licht.
Fertigstellung Ende 2026
Schon vor der endgültigen Zusage der ÖGK hatte die Wohnbaugruppe im Februar mit dem Bau begonnen. 36 geförderte Mietwohnungen, aufgegliedert auf zwei zusammenhängende Wohnhäuser mit sechs bzw. acht Geschossen, entstehen nun an der Kreuzung von Bahnhofsweg und Fronleichnamsweg. Das gesamte Erdgeschoss wird die ÖGK mit einem neuen Ambulatorium beziehen. Die Gesamtfläche der neuen ÖGK-Außenstelle soll rund 1400 m² betragen.
Weiterer Zeitplan: „Bis Ende des nächsten Jahres sollten wir mit dem Bau fertig sein“, schickt Sacherer voraus. Das letzte Wort hat dabei allerdings das Wetter. Denn ob der Termin halte, sei von der Witterungslage abhängig, wie der Vorstandsdirektor betont.