Bitterer Heimniederlage folgte Punkt beim Tabellenzweiten Wildon.
Zu Beginn der englischen Woche setzte es für den FC Schladming eine herbe 0:1-Niederlage gegen Schlusslicht DSV Leoben. Das entscheidende Tor für die Gäste in der 55. Minute erzielte mit ...
Bitterer Heimniederlage folgte Punkt beim Tabellenzweiten Wildon.
Zu Beginn der englischen Woche setzte es für den FC Schladming eine herbe 0:1-Niederlage gegen Schlusslicht DSV Leoben. Das entscheidende Tor für die Gäste in der 55. Minute erzielte mit Jürgen Lemmerer ein gebürtiger Liezener. Für Schladming-Trainer Michael Aigner war es eine hausgemachte Niederlage: „Wenn man daheim gegen die schlechteste Abwehr kein Tor schießt, hat man sich den Sieg nicht verdient. Chancen auf einen Treffer waren besonders in der Schlussphase genug vorhanden.“
Am vergangenen Dienstag bewiesen die WM-Städter mit dem 1:1-Unentschieden beim Tabellenzweiten SV Wildon einmal mehr ihre Auswärtsstärke. Dabei musste der Ennstaler Landesligist nach der gelb-roten Ampelkarte für Toni Milat fünfzig Minuten lang dezimiert spielen. Nach einer torlosen ersten Halbzeit gingen die Südsteirer in der 50. Minute durch ein unglückliches Eigentor von Kapitän Leonhard Ettlmayr mit 1:0 in Führung. Die Gäste ließen sich durch den Rückstand aber nicht beirren und waren im weiteren Verlauf auch die gefährlichere Mannschaft. Unter anderem verzeichneten die Schladminger einen Stangenschuss, und Antonio Solaja traf freistehend aus kurzer Distanz das leere Tor nicht. In der 84. Minute wurde der Einsatz dann aber belohnt, als Marcel Lep mit einem Weitschuss den Ausgleich zum 1:1-Endstand erzielte.
Für Trainer Michael Aigner war das dreizehnte Remis in dieser Saison mehr als verdient: „Auswärts spielen wir um eine Klasse stärker. Wir ließen gegen den Tabellenzweiten so gut wie nichts zu. Selbst erzielte Wildon in diesem Match kein Tor.“
Vorschau Landesliga
Am heutigen Freitag (19 Uhr) steht für den FC Schladming das Heimspiel gegen Fehring auf dem Programm. Mit einem Sieg könnten die WM-Städter den Gegner in der Tabelle überholen und damit einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.
Schladming-Trainer Michael Aigner sagte im Gespräch mit dem Ennstaler: „Nach DSV Leoben ist es das nächste Sechs-Punkte-Spiel im eigenen Stadion. Ich weiß nicht, warum wir zu Hause spielerisch nicht annähernd an unsere Auswärtsleistungen herankommen. Unsere treuen Fans hätten sich einen Heimsieg verdient. Ich hoffe, im dreizehnten Versuch klappt es endlich.“