Schülerinnen und Schüler der Naturparkschule Stein an der Enns halfen, Almen im Sölktal und Öblarn zu schwenden.
Malerische Almlandschaften verdanken ihren Anblick einer über Generationen weitergegebenen Pflegemethode: dem Schwenden. Dabei werden ...
Schülerinnen und Schüler der Naturparkschule Stein an der Enns halfen, Almen im Sölktal und Öblarn zu schwenden.
Malerische Almlandschaften verdanken ihren Anblick einer über Generationen weitergegebenen Pflegemethode: dem Schwenden. Dabei werden kleine Bäume, Gebüsch, Zwergsträucher und Neophyten mit Muskelkraft entfernt. Besonders auf nicht mehr beweideten Flächen gewinnt das Schwenden zunehmend an Bedeutung, denn ohne diesen Eingriff würden Almen innerhalb weniger Jahre vollständig zuwachsen. Damit dieses Können lebendig bleibt, beteiligte sich die Naturparkschule Stein an der Enns an einer Schwendaktion in der letzten Schulwoche. Sowohl auf der Zauneralm in der Kleinsölk als auch im Raum Öblarn/Walchen halfen die Jugendlichen tatkräftig mit. Mit dabei war auch Bürgermeister Franz Zach, der mit seiner Unterstützung die Bedeutung des gemeinsamen Engagements von Gemeinden, Grundeigentümern, Land- und Forstwirtschaft zum Erhalt der alpinen Kulturlandschaft unterstrich.
Den würdigen Abschluss bildete eine gemütliche Jause mit frischen Roggenkrapfen, Steirerkas und Honig – eine wohlverdiente Belohnung für einen Tag voller Einsatz, Teamarbeit und neu gewonnenem Wissen.