Hans-Peter Scheb wurde der Ehrenring und der Titel „Gesäuse-Botschafter“ verliehen.
Der Ehrenring geht an Menschen, die sich für ihr Engagement und ihren oft jahrzehntelangen Einsatz für das Gesäuse besonders hervortun. Nach Ingrid Wolf, ...
Hans-Peter Scheb wurde der Ehrenring und der Titel „Gesäuse-Botschafter“ verliehen.
Der Ehrenring geht an Menschen, die sich für ihr Engagement und ihren oft jahrzehntelangen Einsatz für das Gesäuse besonders hervortun. Nach Ingrid Wolf, Paul Guttmann und Günter Planitzer geht diese Auszeichnung heuer an Hans-Peter Scheb, der besser als „Shippy“ bekannt ist.
Neben seinem Einsatz als Katastrophenschutzreferent an der BH Liezen zeichnet er sich auch für seine Arbeit beim Alpinen Rettungsdienst Gesäuse und als einer der Initiatoren bei der Gründung des Nationalparks Gesäuse aus. Darüber hinaus war Scheb Landesalpinreferent und Ausbildungsleiter beim Alpenverein und war als Veranstalter für die Klettermeisterschaft „Kunstwand“ tätig. Er war federführend bei der Sanierung des Bergsteigerfriedhofs in Johnsbach und involviert in die Gründung des Sportzweigs, der im Stiftsgymnasium Admont eingeführt wurde. Seine Lebensphilosophie: „Wir sollten das Geben und Nehmen immer in Balance halten und wenn wir mit anderen Menschen zu tun haben, immer erst zwei Schipperl hineintun, bevor wir eines rausnehmen“, so Hans-Peter Scheb bei der Preisverleihung. Wie groß die Bereitschaft zu geben ist, zeigen zahlreiche Wortmeldungen von Weggefährten: „Unser Ehrenobmann Hans-Peter Scheb hat durch sein Engagement die Sicherheit für alle Kletterer im Gesäuse maßgeblich erhöht. Durch das von ihm initiierte Projekt ,Arbeitskreis Gesäuse‘ wurden viele klassische Alpinklettertouren zeitgemäß saniert, wodurch wahrscheinlich viele schwere Unfälle verhindert wurden. In seiner Zeit als aktiver Bergretter war er an vielen schwierigen Bergrettungseinsätzen beteiligt und hat durch sein Wirken zahlreiche Menschenleben gerettet“, sagt Hannes Leinweber, Obmann und Ortsstellenleiter des Alpinen Rettungsdienstes Gesäuse. Für Robert Riemelmoser vom Land- und Forstwirtschaftsministerium ist Scheb „ein Original, engagiert, dickschädlig. Und alle Menschen, die mit ihm zu tun haben, können sich glücklich schätzen“, so der ehemalige Nationalparkplaner.