Bei der letzten Weltcup-Generalprobe vor Olympia überzeugte Johanna Hiemer in Boi Taüll mit einem Finaleinzug im Sprint und Rang vier im Mixed-Team-Relay.
Beim Sprintrennen in Spanien zog die Schladmingerin Johanna Hiemer erneut ins große Finale ein ...
Bei der letzten Weltcup-Generalprobe vor Olympia überzeugte Johanna Hiemer in Boi Taüll mit einem Finaleinzug im Sprint und Rang vier im Mixed-Team-Relay.
Beim Sprintrennen in Spanien zog die Schladmingerin Johanna Hiemer erneut ins große Finale ein und sicherte sich Platz 5. Bereits bei der Qualifikation zum Sprint-Weltcuprennen ließ sie nichts anbrennen. Mit der absoluten Bestzeit sicherte sich die ÖSV-Athletin den Einzug in die Viertelfinalläufe und ließ auch dort keinen Zweifel aufkommen. Hiemer setzte sich vom Start weg an die Spitze, absolvierte alle Wechsel mit Bravour und querte auch die Ziellinie als Erste. Im Semifinale erwischte die 30-Jährige einen stark besetzten Heat, konnte sich aber in der ersten Fellpassage noch gut behaupten. Im weiteren Verlauf fiel Hiemer auf den 4. Rang zurück. Im großen Finale reihte sich die Ski-Austria-Läuferin als Vierte ein und verlor am Ende noch einen Platz.
Platz 4 im Team-Bewerb
Tags darauf ging das letzte Mixed-Team-Relay vor Olympia über die Bühne. Für Johanna Hiemer und Paul Verbnjak endete die Generalprobe auf dem 4. Rang. Hiemer erwischte einen Traumstart und lag nach dem ersten langen Anstieg praktisch gleichauf mit der Französin Emily Harrop. In der zweiten Hälfte verlor sie jedoch noch eine Position und übergab als Dritte an Teamkollegen Paul Verbnjak. Der Kärntner konnte das Tempo an der Spitze gut mitgehen, geriet aber von hinten mehr und mehr unter Druck.
In der zweiten Rennhälfte baute das französische Team seine Führung kontinuierlich aus. Dahinter entwickelte sich ein enger Kampf um die restlichen Podestplätze. Johanna Hiemer übergab nach ihrem zweiten Durchgang auf Platz 4 liegend. Im letzten Anstieg lag Paul Verbnjak noch in Schlagdistanz zum Podest, konnte aber die kleine Lücke auf den Vordermann nicht mehr schließen. Am Ende fehlten dem ÖSV-Duo 4,5 Sekunden auf den 3. Platz.