Die „KLAR! Schutzwald Aktionstage 2026“ in Pruggern und Öblarn boten eine Plattform für Information, Austausch und praxisnahe Lösungsansätze.
Mehr Hitzetage, weniger Frosttage, längere Vegetationsperioden und ...
Die „KLAR! Schutzwald Aktionstage 2026“ in Pruggern und Öblarn boten eine Plattform für Information, Austausch und praxisnahe Lösungsansätze.
Mehr Hitzetage, weniger Frosttage, längere Vegetationsperioden und zunehmende Extremwetterereignisse wirken sich auch auf den Wald aus. Schäden durch Hitzestress und Trockenheit, Windwürfe sowie Borkenkäferkalamitäten nehmen zu und setzen insbesondere den Schutzwald unter Druck. Großen Anklang fanden die Schutzwald Aktionstage der Klimawandel-Anpassungsmodellregion (KLAR!) in Pruggern und Öblarn. Insgesamt nahmen rund 80 Teilnehmer an der Veranstaltungsreihe teil. Waldbauern, Forstverantwortliche sowie Interessierte aus dem Ennstal, aber auch über die Regionsgrenzen hinaus, nutzten die Gelegenheit, sich umfassend zu informieren und auszutauschen. KLAR! Ennstal zieht eine positive Bilanz: Fachlich fundierte Vorträge, praxisnahe Einblicke und Exkursionen boten geballtes Wissen für die Bewirtschaftung klimafitter Schutzwälder. Der erste Aktionstag im Landgasthof „Bierfriedl“ in Pruggern im Februar stand ganz im Zeichen aktueller Herausforderungen im Wald. Im März wurde die Veranstaltungsreihe im ÖhA – Öblarner Haus für Alle fortgesetzt. Unter dem Titel „(Schutz-)Wald der Zukunft: krisensicher & vermarktungsfähig“ standen wirtschaftliche Perspektiven und digitale Entwicklungen im Mittelpunkt.