Am vergangenen Dienstag brach im Gröbminger Ortsteil Krahbergsiedlung ein Feuer aus. Der Hausbesitzer wurde dabei verletzt. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf Nachbarobjekte verhindern.
Am Dienstag, dem 13. Jänner, alarmierte alarmierte die ...
Am vergangenen Dienstag brach im Gröbminger Ortsteil Krahbergsiedlung ein Feuer aus. Der Hausbesitzer wurde dabei verletzt. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf Nachbarobjekte verhindern.
Am Dienstag, dem 13. Jänner, alarmierte alarmierte die Landeswarnzentrale gegen 1 Uhr die Feuerwehren Gröbming, Gröbming-Winkl, Pruggern und Mitterberg zu einen Wohnhausbrand in den Gröbminger Ortsteil Krahbergsiedlung. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Haus bereits in Vollbrand und die Einsatzleitung Gröbming veranlasste die Nachalarmierung der Feuerwehren Lengdorf und St. Martin, um eine 500 m lange Zubringleitung vom Gröbmingerbach herzustellen.
Der 59-jährige Hauseigentümer stand am Balkon und seine Kleidung hatte bereits Feuer gefangen. Die Feuerwehr rettete den Mann über eine Leiter unter schwerem Atemschutz. Nach medizinischer Erstversorgung wurde der Patient vom Christophorus-14-Team mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung und Verbrennungen zweiten Grades ins Krankenhaus geflogen.
Der Einsatz gestaltete sich äu- ßerst aufwändig. Neben der Zubringleitung vom Gröbmingerbach diente als Löschwasserbezug auch ein Oberflurhydrant im Siedlungsgebiet. Weiters wurde, vor allem bis zur Herstellung der Zubringleitung, ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen eingerichtet. Die beengten Platzverhältnisse vor Ort stellten eine zusätzliche Herausforderung dar. Durch den umfassenden Löschangriff von außen konnte der Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden und ein Übergreifen auf Nachbarobjekte wurde dadurch verhindert. Ein Innenangriff unter schwerem Atemschutz konnte aufgrund der durch den Brand beeinträchtigten konstruktiven Holzteile nur in sehr geringem Umfang vorgenommen werden.
Im Einsatz standen neben 86 Mann und 18 Fahrzeugen seitens der Feuerwehr auch das Rote Kreuz, die Polizei und der Christophorus 14. Laut Brandermittler dürfte die Ursache ein elektrischer Defekt einer stromführenden Leitung im Erdgeschoss gewesen sein. Das Haus ist durch das Feuer schwer in Mitleidenschaft gezogen, der Schaden dürfte sich auf mehrere hunderttausend Euro belaufen.