32-jährige Radstädterin schrieb mit Platz 2 österreichische Langlaufgeschichte.
Nachdem Teresa Stadlober bei der Tour de Ski bereits in Toblach mit einem 2. Platz im 10-Kilometer-Klassikrennen und einem 3. Rang im 20-Kilometer-Verfolgungsbewerb in Davos ...
32-jährige Radstädterin schrieb mit Platz 2 österreichische Langlaufgeschichte.
Nachdem Teresa Stadlober bei der Tour de Ski bereits in Toblach mit einem 2. Platz im 10-Kilometer-Klassikrennen und einem 3. Rang im 20-Kilometer-Verfolgungsbewerb in Davos groß aufzeigte, ging für die österreichische Toplangläuferin im Abschlussbewerb eine perfekte Woche zu Ende. Teresa Stadlober lieferte beim legendären Final-Climb eine großartige Vorstellung ab, kämpfte sich in beeindruckender Manier den berüchtigten Schlussanstieg hinauf und überquerte am Ende als Vierte (+17,5 sec.) die Ziellinie. Mit diesem weiteren Spitzenergebnis sorgte die 32-Jährige in der Tour-Gesamtwertung für ein historisches Ergebnis. Die Radstädterin musste sich im Endklassement der mehrtätigen Rennserie nur der siegreichen US-Amerikanerin Jesse Diggins geschlagen geben und belegte schlussendlich den beachtlichen 2. Platz (+2:17,7 min). Damit ist Teresa Stadlober die erste österreichische Langläuferin, die es bei der Tour de Ski auf das Podest geschafft hat. Als Draufgabe durfte sich das heimische Langlauf-Ass auch noch über den Sieg in der Bergwertung freuen. Dementsprechend glücklich war Teresa Stadlober nach der kräfteraubenden Woche auch. „Es war von Beginn an so ein hektisches Rennen, ich bin zunächst überhaupt nicht in Schwung gekommen und habe am Anfang eigentlich nur Plätze verloren. Im Anstieg habe ich dann gewusst, dass ich voll kämpfen und alles geben muss. Ich konnte wieder Plätze gutmachen und dann war auch die vorderste Gruppe wieder in Sichtweite. Ich wollte einfach unbedingt wieder aufschließen und wusste auch, dass es in der Gesamtwertung extrem eng ist“, sagt die strahlende Athletin.