Stadtgemeinde und RML Infrastruktur finden einen gemeinsamen Nenner. Findet der Entwurf Zustimmung im Gemeinderat, können die Arbeiten im Frühjahr starten.
Nachdem die Gespräche zwischen der Stadtgemeinde Liezen und der RML Infrastruktur GmbH 2024 ins Leere ...
Stadtgemeinde und RML Infrastruktur finden einen gemeinsamen Nenner. Findet der Entwurf Zustimmung im Gemeinderat, können die Arbeiten im Frühjahr starten.
Nachdem die Gespräche zwischen der Stadtgemeinde Liezen und der RML Infrastruktur GmbH 2024 ins Leere verlaufen waren, lag der Glasfasernetzausbau in der Bezirkshauptstadt fast zwei Jahre lang auf Eis. Grund waren unterschiedliche Kriterien, die die Stadtgemeinde und die RML Infrastruktur GmbH in puncto der Wiederherstellung der Straßen vertreten hatten. Nachdem eine Infoveranstaltung zum Glasfasernetzausbau in der Bezirkshauptstadt abgesagt wurde, kommunizierte die RML Infrastruktur über ihre Website, dass die Auflagen, die die Stadtgemeinde zur Nutzung öffentlicher Stra- ßen verlange, wirtschaftlich nicht darstellbar seien.
Wiederherstellungskriterien fixiert
Damals wie heute habe „die Erhaltung unseres Straßennetzes oberste Priorität“, sagt Bürgermeisterin Andrea Heinrich am vergangenen Dienstag gegenüber dem „Ennstaler“. Vorgeschriebene Standards in der Wiederherstellung von Asphaltdecken nach Grabungsarbeiten sollen Schäden und damit hohe Kosten verhindern, die die Gemeinde zu tragen habe, erklärt die Bürgermeisterin den Hintergrund der Vorgaben. Trotzdem habe man sich nun in seinen Vorstellungen annähern und eine Einigung bezüglich der weiteren Vorgehensweise erzielen können. Bei einem Treffen im Dezember habe man genau verschriftlicht, wie die Leitungen verlegt werden und die Straßen wiederhergestellt werden müssen, so Philipp Röhm, Geschäftsführer der RML Infrastruktur GmbH.
Vier Jahre Bauzeit
Auch der damals strittige Punkt betreffend der Koordination der Grabungen in den einzelnen Stadtteilen scheint nun gelöst. „Für jeden Abschnitt wird es eine eigene Genehmigung geben“, so Heinrich. Damit sei sichergestellt, dass die Grabungen „kontrolliert verlaufen“, schließlich handle es sich um ein Projekt, das einen Zeitraum von vier Jahren umfasse, so die Bürgermeisterin.
Nun, wo sich beide Parteien geeinigt haben, brauche es noch den Beschluss im Gemeinderat, bevor die Grabungen beginnen können, teilt Heinrich mit. Von Seiten der RML Infrastruktur GmbH könne man bereits im April starten, so Röhm.