Alle Gemeinden im Gesäuse haben von Papier auf digitale Gästemeldung umgestellt. Damit gilt die Tourismusregion als steiermarkweiter Vorreiter.
Mit der Umstellung von der papierbasierten auf die digitale Gästemeldung in der gesamten Erlebnisregion ...
Alle Gemeinden im Gesäuse haben von Papier auf digitale Gästemeldung umgestellt. Damit gilt die Tourismusregion als steiermarkweiter Vorreiter.
Mit der Umstellung von der papierbasierten auf die digitale Gästemeldung in der gesamten Erlebnisregion Gesäuse fand zu Jahresbeginn ein groß angelegtes Projekt von Tourismusverband und Gemeinden seine erfolgreiche Umsetzung. In allen neun Mitgliedsgemeinden kommt künftig das Feratel Meldewesen zum Einsatz. Ein System, das bereits in Verbindung mit der bestehenden Buchungsplattform genutzt wird und den Betrieben daher vertraut ist, wie es von Seiten des Tourismusverbandes heißt: „Die Umstellung zielt darauf ab, die tägliche Meldung von Gästen für alle Beteiligten einfacher, schneller und effizienter zu gestalten“, so die Projektverantwortliche der Erlebnisregion Gesäuse, Sylvia Hofbauer. Die Anmeldung des Gastes findet künftig zeitsparend und umweltschonend statt. Mittels QR-Code, Reisepass-Scan oder digitaler Signaturfunktion werden Stammgäste automatisch wiedererkannt. Laut Tourismusverband nutzen bereits mehr als die Hälfte der insgesamt 230 Vermietungsbetriebe im Gesäuse die digitale Gästemeldung. Alle weiteren befinden sich gerade im Umstellungsprozess.
Grundlage für Folgeprojekte
Anlass für die Umstellung lieferte eine strukturelle Veränderung: Der bisher von vielen Gemeinden genutzte Softwareanbieter für kommunale Verwaltungsaufgaben stellte seine Unterstützung für das Meldewesen mit Ende 2025 ein. Für Jaqueline Egger biete der Umstieg auf ein einheitliches System nun auch die Grundlage für weiterführende Digitalisierungsinitiativen, etwa „in Hinblick auf eine digitale Gästekarte“, wie die TVB-Geschäftsführerin vorausschickt.