Über siebentausend Euro kommen aus dem Verkauf des Kalenderprojekts sozialen Zwecken zu Gute. Diakon Hannes Stickler hat die Aktion ins Leben gerufen.
Das Kalenderprojekt von Diakon Hannes Stickler ging heuer in die neunte Runde und erzielte mehr Spenden als je ...
Über siebentausend Euro kommen aus dem Verkauf des Kalenderprojekts sozialen Zwecken zu Gute. Diakon Hannes Stickler hat die Aktion ins Leben gerufen.
Das Kalenderprojekt von Diakon Hannes Stickler ging heuer in die neunte Runde und erzielte mehr Spenden als je zuvor: Über 7000 Euro an Spendengelder konnten heuer durch den Verkauf lukriert werden. Ein besonderes Merkmal der Aktion: Die Autorinnen und Autoren der einzelnen Kalenderseiten entscheiden selbst, welchen Zweck die Spende zugeführt werden soll. So gehen 3500 Euro an Matthias. Der zweijährige Bub aus Ramsau am Dachstein leidet unter einer seltenen BNS-Epilepsie sowie an einer globalen Entwicklungsstörung. Matthias kann seinen Kopf nicht selbstständig halten und benötigt teure, nicht von der Krankenkasse gedeckte Therapien. Seine Mutter möchte durch das Aufmerksammachen auf die oft unerkannt bleibende Krankheit anderen betroffenen Eltern helfen, wie sie auf Instagram informiert. Weitere 3000 Euro gehen nach Jerusalem. Dort unterstützt Monika Faes Jugendliche mit unsicherem Aufenthaltsstatus aus den katholisch-hebräischen Gemeinden des St. James Vikariats. Sie organisiert Kinder- und Jugendcamps, plant Musicals und bietet seelsorgerische Begleitung an. 600 Euro gehen an das Projekt „Herzenskinder“ und kommen damit schwer erkrankten, an einer Beeinträchtigung oder an Krebs leidenden Kindern zu Gute. Die Mittel werden für lebenswichtige Therapien und andere Unterstützungen eingesetzt, um den Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen.
Auch im kommenden Jahr ist wieder „ein umfangreiches Kalenderprojekt zum Thema Respekt, Toleranz und Vielfalt geplant“, so Diakon Stickler. „Damit möchten wir die Anzahl der Autorinnen und Autoren durch ein Teilnahmeportal in sozialen Medien und die Zusammenarbeit mit lokalen Medien erhöhen. Außerdem ziehen wir erstmals in Betracht, 24 Seiten zu benutzen.“