Vergangene Woche präsentierte die FPÖ im Bezirksbüro Liezen ihr Wahlprogramm. Verpflichtende Herkunftskennzeichnung sei hinsichtlich Mercosur-Freihandelsabkommen wichtiger denn je. Royer rügt Volkspartei für Blockadehaltung.
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Vergangene Woche präsentierte die FPÖ im Bezirksbüro Liezen ihr Wahlprogramm. Verpflichtende Herkunftskennzeichnung sei hinsichtlich Mercosur-Freihandelsabkommen wichtiger denn je. Royer rügt Volkspartei für Blockadehaltung.
Der Landesspitzenkandidat der Freiheitlichen Bauernschaft, Albert Royer, befürchtet nach Inkrafttreten des Mercosur-Abkommens schwerwiegende negative Folgen vor allem für extensivere Betriebe mit Mutterkühen, Ochsen und Kalbinnenmast. Denn mit der neuen Freihandelszone zu Südamerika müssen die Produkte heimischer Landwirte in Zukunft mit südamerikanischem Hormonfleisch konkurrieren. Damit zumindest auf den österreichischen Speisekarten Transparenz herrscht, brauche es eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung. Royer zeigte sich empört darüber, dass die ÖVP ihre Blockadehaltung in dieser Hinsicht nicht aufgibt. Wenn sich die Volkspartei bei der Herkunftskennzeichnung nicht bewegt, sei sie in Kombination mit Mercosur „der Totengräber der heimischen Landwirtschaft“. Erfreut kündigte Royer an, dass es in enger Abstimmung mit Landesrat Hannes Amesbauer (FPÖ) gelingen wird, Erleichterungen bei den Stallbauten im Bereich der Geruchskreise zu ermöglichen. Ebenso soll es deutliche Erleichterungen im Bereich „Urlaub am Bauernhof“ für die Errichtung einzelner Ferienhäuser im Freiland zu touristischen Zwecken geben. Florian Fischbacher sprach unter anderem auch den Mangel an Tierärzten mit Zusatzausbildung für die Fleischbeschau im Bezirk Liezen an. Dieser stelle laut Fischbacher eine organisatorische und wirtschaftliche Herausforderung für landwirtschaftliche Betriebe dar.