In Ramsau am Dachstein kam es wenige Tage vor Weihnachten zu einem massiven Fischsterben in mehreren Fischteichen.
Eine Polizeistreife wurde am 22. Dezember darüber in Kenntnis gesetzt, dass es im Bereich Leiten zu Manipulationen an mehreren ...
In Ramsau am Dachstein kam es wenige Tage vor Weihnachten zu einem massiven Fischsterben in mehreren Fischteichen.
Eine Polizeistreife wurde am 22. Dezember darüber in Kenntnis gesetzt, dass es im Bereich Leiten zu Manipulationen an mehreren Fischteichen gekommen sei. Es bestand der Verdacht, dass ein bislang unbekannter Täter das Wasser durch das Hinzufügen von Chlorgranulat verunreinigt hatte. Insgesamt waren 18 Fischteiche betroffen, mehrere tausend verendete Fische mit einem Gesamtgewicht von rund 600 Kilogramm wurden vorgefunden. Betroffen waren unter anderem Regenbogenforellen, Bachforellen, Seeforellen sowie Saiblinge. Polizeibeamte und ein umweltkundiges Organ führten eine Tatort- und Spurensicherung durch. Im Zuge der Tatortarbeit wurden Gewässerproben entnommen, verendete Fische gesichert sowie mutmaßlich Chlorgranulat im Bereich der Teichanlagen sichergestellt. Die im Bereich der Teichanlagen installierten Wildkameras werden ausgewertet, zusätzlich finden Befragungen im Umfeld statt. Nach Angaben der Polizei-Pressestelle dauern die Ermittlungen mit Stand 5. Jänner weiterhin an, ein Ergebnis liegt bislang nicht vor.