WM-Städter verloren in Bad Waltersdorf in letzter Minute.
Mit einer bitteren 1:2-Niederlage im Gepäck musste Landesligist FC Schladming die Heimreise aus Bad Waltersdorf antreten. Neben den langzeitverletzten Spielern mussten die WM-Städter in der Partie ...
WM-Städter verloren in Bad Waltersdorf in letzter Minute.
Mit einer bitteren 1:2-Niederlage im Gepäck musste Landesligist FC Schladming die Heimreise aus Bad Waltersdorf antreten. Neben den langzeitverletzten Spielern mussten die WM-Städter in der Partie auf den gesperrten Marcel Lep und den kurzfristig erkrankten Simon Oberhamberger verzichten. Zu allem Überdruss schied Marcel Ruckhofer nach einer Viertelstunde mit einer Knieverletzung aus. Die Gäste hielten sich mit dem letzten Aufgebot aber gut und egalisierten in der 34. Minute durch Daniel Schönleitner auch die 1:0-Führung der Oststeirer. Im weiteren Verlauf waren die Hausherren zwar großteils spielbestimmend, doch die Abwehr der Gäste ließ so gut wie nichts zu. Als man allseits bereits mit einem Unentschieden rechnete, erzielte Bad Waltersdorf in der 88. Minute noch den Siegestreffer zum 2:1-Endstand. Schladming-Trainer Michael Aigner sagte im Gespräch mit dem „Ennstaler“ zur ersten Niederlage seit vier Runden: „Obwohl wir nahe an einem Punktgewinn waren und mit einem Stangenschuss in der 80. Minute auch Pech hatten, war der Sieg von Bad Waltersdorf gesamt gesehen nicht unverdient. Ich kann meiner Mannschaft, bei der auch Gebietsligaspieler im Einsatz waren, aber keinen Vorwurf machen.“
Vorschau Landesliga
Am heutigen Freitag mit Beginn um 19 Uhr empfängt der FC Schlad ming im Sechspunktespiel den SV Gnas. Mit dem ersten Heimsieg in dieser Saison könnten die WM-Städter den Vorsprung zum Tabellennachbarn auf fünf Punkte erhöhen und sich damit etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen. Für Trainer Michael Aigner ist es vor allem wichtig, dass die Mannschaft offensiv effizienter wird: „Kämpferisch sind wir super und auch in der Defensive passt es gut. Im Spiel nach vorne müssen wir aber mehr Akzente setzen. Ich hätte nichts dagegen, einmal einen sogenannten ‚dreckigen 2:1-Sieg‘ ohne Schönheitspreis zu landen.“ Marcel Lep kehrt nach seiner Sperre in die Mannschaft zurück und auch Simon Oberhamberger ist wieder einsatzfähig.