Kinder der Volksschule Schladming führten ein Knappenspiel auf und tauchten dabei in die Geschichte ihrer Heimatstadt.
Das Knappenleben am Giglachgebiet stand im Mittelpunkt des Bergbauspieles der 3. Klassen der Volksschule Schladming. Über einen Zeitsprung ins ...
Kinder der Volksschule Schladming führten ein Knappenspiel auf und tauchten dabei in die Geschichte ihrer Heimatstadt.
Das Knappenleben am Giglachgebiet stand im Mittelpunkt des Bergbauspieles der 3. Klassen der Volksschule Schladming. Über einen Zeitsprung ins späte Mittelalter versetzten sich die Darsteller zurück in die Bergbauzeit des 18. und 19. Jahrhunderts am Giglachrevier in den Schladminger Tauern. Der Kobalt- und Nickelabbau, nach der berühmten Silberzeit, spiegelte sich in den einzelnen Spielszenen wider. Das erste Bergrecht des Schladminger Bergbriefes kam genauso zu Wort wie die schwere Untertagearbeit und die komplizierten Schmelzprozesse der damaligen Abbauzeit.
Auch die Kasamandeln, die schelmischen Berggeister, tauchten auf und erzeugten eine unheimliche Spannung. Die Zeitreise der Spielszenen endete vor dem Bruderladenhaus Schladming. Die Schülerinnen und Schüler erkannten die Einzigartigkeit dieses Museums und zeigten durch ihren einmaligen und begeisterten Auftritt für einen gewaltigen Applaus und Anerkennung.
Direktorin Daniela Kollau-Rainer und Bürgermeister Hermann Trinker bedankten sich bei den verantwortlichen Lehrerinnen Susanne Siegmund und Karin Gruber sowie beim Tonmeister Mario Switil für die gelungene, zeitgeschichtliche Aufführung und gratulierten der engagierten Schauspielgruppe.