Vor zehn Jahre wurde das Turmfalken-Projekt im Rathaus in Rottenmann gestartet und feiert heuer ein Jubiläum.
Was im Jahr 2014 als ehrgeiziges Naturschutzprojekt begann, feiert heuer sein erfolgreiches Bestehen seit zehn Jahren: Die Ansiedlung von Turmfalken im ...
Vor zehn Jahre wurde das Turmfalken-Projekt im Rathaus in Rottenmann gestartet und feiert heuer ein Jubiläum.
Was im Jahr 2014 als ehrgeiziges Naturschutzprojekt begann, feiert heuer sein erfolgreiches Bestehen seit zehn Jahren: Die Ansiedlung von Turmfalken im Rathaus von Rottenmann. Hoch oben im Turm des Jugendstilgebäudes, wo einst maximal Tauben Einzug hielten, ziehen heute Greifvögel ihre Kreise und bereichern das Stadtbild.
Den Grundstein legte SPÖ-Vizebürgermeister Klaus Baumschlager (damals Bürgermeister) in Zusammenarbeit mit der örtlichen Berg- und Naturwacht und der Polytechnischen Schule Rottenmann. Die Aufgaben waren klar verteilt: Während die Berg- und Naturwacht die fachliche Leitung übernahm, brachten sich die Jugendlichen praktisch ein und fertigten die speziellen Nisthilfen in den Werkstätten der Schule an. „Als wir 2014 das Projekt starteten und 2015 die ersten Nisthilfen am Rathausturm montierten, wussten wir nicht, ob die Falken dieses Angebot tatsächlich annehmen würden“, spricht Baumschlager heute über seine einstigen Bedenken, die sich schon kurze Zeit später zerstreuen sollten. Denn 2016 war es dann soweit: Die ersten Falken bezogen ihr Quartier. „Heute, zehn Jahre danach, zu sehen, dass der Rathausturm zu einer festen Instanz für den Artenschutz in unserer Stadt geworden ist, erfüllt mich mit großer Freude“, so Baumschlager über das erreichte Ziel.
Auch über regelmäßigen Greifvogelnachwuchs darf sich die Stadt freuen: Seit im Juni 2016 die ersten drei Jungfalken für Begeisterung sorgten, ist der Rathausturm zur verlässlichen Kinderstube für die flinken Jäger geworden. Die laufende Betreuung des Projekts hat die Berg- und Naturwacht übernommen.