Im Gröbminger Museum begegnen sich Antike und Gegenwart.
Das Gröbming Museum ist wieder geöffnet – und wer glaubt, Antike habe nur mit staubigen Geschichtsbüchern zu tun, könnte überrascht werden. Am Samstag, dem 9. Mai, eröffnete ...
Im Gröbminger Museum begegnen sich Antike und Gegenwart.
Das Gröbming Museum ist wieder geöffnet – und wer glaubt, Antike habe nur mit staubigen Geschichtsbüchern zu tun, könnte überrascht werden. Am Samstag, dem 9. Mai, eröffnete das Museum seine 34. Saison mit der Wiedereröffnung der erfolgreichen Sonderausstellung „Mythos Antike“. Museumsobmann Alois Guggi begrüßte die Gäste und freute sich über das große Interesse des Publikums. Im Vorjahr erreichte die Ausstellung einen Besucherrekord. Der ehemalige Generaldirektor des Kunsthistorischen Museums, Wilfried Seipel, kuratierte bereits zum siebten Mal eine Ausstellung für das Gröbming Museum. Gleichzeitig verwies er auf den Europatag, der jedes Jahr am 9. Mai gefeiert wird. Der europäische Gedanke und auch die Idee der Demokratie hätten ihre Wurzeln bereits in der Antike. Damit, so Seipel, sei wohl auch bewiesen, dass seine Ausstellungen keineswegs nur mit einer fernen Vergangenheit zu tun hätten. Vielmehr zeige gerade die Antike, wie aktuell viele Fragen bis heute geblieben seien.
Der einstige Direktor der Antikensammlung des Kunsthistorischen Museums, Kurt Gschwantler, sorgte beim anschließenden Rundgang mit überraschenden Details für interessierte Nachfragen und lebhafte Gespräche. Das Gröbming Museum hat bis zum 31. Oktober täglich durchgehend von 11 bis 16 Uhr geöffnet.