Bezirks-Oberligisten zieren weiterhin das Tabellenende
17.04.2026 SportSC Liezen holte nach zwei Niederlagen einen Auswärtspunkt. Dritte Heimpleite in Serie für ATV Irdning, Bad Mitterndorf unterlag zu Hause dem Tabellenführer Kindberg/Mürzhofen.
Nur ein Zähler aus drei Spielen war die magere Ausbeute der drei ...
SC Liezen holte nach zwei Niederlagen einen Auswärtspunkt. Dritte Heimpleite in Serie für ATV Irdning, Bad Mitterndorf unterlag zu Hause dem Tabellenführer Kindberg/Mürzhofen.
Nur ein Zähler aus drei Spielen war die magere Ausbeute der drei Oberligamannschaften des Bezirkes Liezen in der vergangenen Runde. Mit dem 1:1-Auswärtsunentschieden gegen St. Lorenzen/K. konnte SC Liezen nach zwei Niederlagen in Folge wieder punkten. Die Grün-Weißen waren von Beginn an die klar tonangebende Mannschaft und verzeichneten auch mehrere Riesenchancen. Unter anderem erkannte der Referee ein Tor der Gäste wegen angeblichem Abseits nicht an. Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts am Charakter der Partie. Die Gäste dominierten das Match, doch entgegen dem Spielverlauf gingen die Murtaler in der 66. Minute durch einen abgefälschten Schuss aus gut 25 Metern mit 1:0 in Führung. Die Ennstaler ließen sich durch den Rückstand aber nicht hängen und erhöhten nochmals den Druck. In der 88. Minute drückte dann Karlo Polanec (Foto) den Ball bei einem Getümmel im heimischen Strafraum zum hochverdienten 1:1-Endstand über die Linie. Für SC-Trainer Christian Stangl war es eine überzeugende
Leistung seiner Mannschaft auf dem kleinen, schwer bespielbaren Platz: „Wir haben so gut wie nichts zugelassen. Das Gegentor war unglücklich. Einzig an der Chancenauswertung mangelte es. Wir hätten bereits zur Pause klar führen müssen. Letztendlich könnte der Punkt am Ende aber noch sehr wichtig werden.“
Für ATV Irdning gab es nach dem vorwöchigen ersten Frühjahrssieg gegen die KSV-Amateure wieder einen Dämpfer. Die Ennstaler verloren gegen Judenburg mit 0:2 und das war die dritte Heimniederlage in Folge in der Rückrunde. Irdnings Sportchef Willi Danklmaier sagte im Gespräch mit dem „Ennstaler“ zur Pleite: „Wir mussten in der Partie nicht weniger als sieben Stammspieler vorgeben. Das ist nur schwer zu verkraften. Das Führungstor für die Gäste vor der Pause war glücklich und in der zweiten Halbzeit drückten wir auf den Ausgleich. Aus einem Konter fiel dann in der Schlussphase der zweite Gegentreffer.“ Bad Mitterndorf musste sich zu Hause gegen Tabellenführer Kindberg/Mürzhofen mit 1:4 geschlagen geben. Die ersten guten Chancen in dem Match hatten die Salzkammerguter, doch durch einen Doppelschlag gingen die Gäste mit 0:2 in Führung. In den Anfangsminuten der zweiten Halbzeit hatte das Schlusslicht die stärkste Phase und in der 50. Minute erzielte David Kozak auch den Anschlusstreffer zum 1:2. Nur drei Minuten später stellte der Titelfavorit mit einem Foulelfmeter den Zwei-Tore-Vorsprung aber wieder her und in der 60. Minute trafen die Mürztaler zum 1:4-Endstand. Für Bad-Mitterndorf-Trainer Rene Ziller fiel die Niederlage zu hoch aus: „Wir kassierten großteils billige Tore. Der Elfmeter zum 1:3 hat uns dann gebrochen. Schlussendlich war es gegen einen starken Gegner aber zu wenig.“
Vorschau Oberliga Nord
Zwei der drei Bezirks-Oberligamannschaften sind am heutigen Freitag im Einsatz. Mit Beginn um 18.30 Uhr ist Schlusslicht Bad Mitterndorf beim Tabellenvierten St. Peter/Freienstein zu Gast. „In St. Peter ist es für jeden Gegner schwer zu bestehen. Uns kann es aber egal sein, gegen wen wir spielen. In unserer Lage zählen nur drei Punkte“, so Mitterndorfs Trainer Rene Ziller. Eine halbe Stunde später wird die Partie ATV Irdning gegen St. Lorenzen/K. angepfiffen. Die Irdninger wollen im vierten Versuch endlich den ersten Heimsieg im Frühjahr landen. Der sportliche Leiter Willi Danklmaier sagt zur Ausgangsposition: „Wir brauchen im Abstiegskampf unbedingt drei Punkte. Sonst wird die Situation langsam prekär. Leicht wird die Aufgabe aber nicht, denn uns fehlen immer noch sechs Spieler.“
Für den SC Liezen steht am Sonntag mit Beginn um 15.30 Uhr gegen ESV Mürzzuschlag das zweite Auswärtsspiel in Folge auf dem Programm. Für die Grün-Weißen ist das Sechspunktespiel gegen den punktgleichen Tabellennachbarn immens wichtig. Mit einem Sieg könnte man sich in Richtung einstelligen Tabellenplatz bewegen, andererseits droht bei einer Niederlage der Rückfall auf den vorletzten Rang. Für Trainer Christian Stangl zählt auch nur der zweite Sieg im Frühjahr: „Der Aufsteiger liegt mit nur einem Punkt am letzten Platz in der Frühjahrstabelle. Da darf nichts passieren. Alles andere als drei Punkte wäre eine große Enttäuschung.“


